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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)
Bahn, Peter:
Friedrich Hielscher (1902-1990). Einführung in Leben und Werk
2018, 2. Aufl., 416 S., 19 Abb. a. Taf., Kt
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3944064801
ISBN-13: 9783944064802
22,00 €
Obgleich einer der originellsten Köpfe der sogenannten »Konservativen Revolution« der Zwischenkriegszeit und später geschätzter Gesprächspartner etwa von Theodor Heuss, Martin Buber und Ernst Jünger, ist Friedrich Hielscher nahezu vergessen. Diese einführende Darstellung diskutiert seine Rolle in der Zeitgeschichte und seine inhaltlichen Positionen. Hielscher entwickelte ein gedankliches System, das – ausgehend von einem geradezu axiomatischen religiös-weltanschaulichen Kernbestand – in verschiedene geistige Bereiche reicht, so in die Politik, die Wirtschaftstheorie, die Bewertung der Technik, die Mythologie, die Geschichtsphilosophie. Vieles davon wurde unabhängig von seiner Person später unter Stichworten wie »Ökologismus«, »Regionalismus«, »Ethnopluralismus«, »Neuheidentum« und »neue Spiritualität« wirkmächtig. Darüberhinaus verweist die Auseineinadersetzung auch strukturell auf drängende Gegenwartsfragen, die mit der reliösen Orientierungslosigkeit der »westlichen Welt« zusammenhängen, die sich nicht länger verdrängen läßt. Darauf weist nicht zuletzt auch jenes Diktum Ernst Jüngers in den »Strahlungen« hin, in dem er 1943 feststellte, Hielscher sei – entgegen dem ersten Eindruck – doch wohl mehr, als nur eine der »geistreich überspitzten, doch weniger bekannten Figuren« der Zeit, vielmehr glaube er nun, dass Hielscher »mehr bestellen« werde. Verblüffend sind auch viele Parallelen zu seinem Generationsgenossen Julius Evola. Für diese Einführung wurde neben zeitgeschichtlichen Arbeiten auf Lebenserinnerungen und Tagebücher von Ernst Jünger, seiner ersten Frau Gretha von Jeinsen, Ernst von Salomon und Arnolt Bronnen, aber auch auf Kolportageliteratur meist »esoterischer« Provinienz zurückgegriffen. Weiterhin hat der Biograph Zeitzeugen befragt, die Hielscher oder einen seiner vielfältigen Wirkungsbereiche gekannt oder begleitet hatten. Dazu kamen Unterlagen von Gemeindeverwaltungen und kirchlichen Einrichtungen, der Hielscher-Nachlaß im Kreisarchiv des Schwarzwald-Baar-Kreises, einige Nachlässe im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar, insbesondere die Briefe an Ernst Jünger seit 1926, die einen guten Einblick in die Gedankenwelt des Verfassers geben.
Sander, Hans-Dietrich:
Das verborgene Volk. Herausgegeben von Heiko Luge
2018, 224 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064666
ISBN-13: 9783944064666
24,00 €
»Das Verhängnis, das über unser Volk gekommen ist, ist weder schicksalsbedingt noch hat es seine Geschichte widerlegt. Politik ist Menschenwerk. Sie bleibt daher immer Stückwerk, ohne Aussicht auf ewige Zustände. Das Schicksal Deutschlands wird von den Deutschen entschieden, die das Verhängnis überleben.«<br>Auch in der schwunddeutschen Bevölkerung unserer Tage schlummert ein »Populus absconditus«, das mit fortschreitender Krise wieder an die Oberfläche drängt. Ohne Konfusion und Höllenfahrt wird es jedoch keinen Neuanfang geben. Die Deutschen müssen sich auf eine kommende Katharsis einstellen.
Sander, Hans-Dietrich:
Das tragische Interludium. Herausgegeben von Heiko Luge
2017, 207 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 394406464X
ISBN-13: 9783944064642
24,00 €
»Es wäre nach 1945 das Gebot der Stunde gewesen, aus den Fehlern des Dritten Reiches und nicht aus den Fehlern der Weimarer Republik zu lernen.«<br>Um die Schatten jener ambivalentesten Episode deutscher Geschichte zu überwinden, die bis heute die Seele der Deutschen verdunkeln, sind Sanders kritisch-konstruktive Reflexionen abseits der notorischen »Schwarz- und Weißwäscher« eine wertvolle Hilfe.
Bremhorst, Holger:
Initiation und Herrschaft. Zur Deutung von Fiölsvinsmal. Mit einer Kritik des »Neuheidentums« und einem Blick auf die religiöse Dimension der Politik heute
2017, 444 S., 23 Abb., Gb
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3944064526
ISBN-13: 9783944064529
34,00 €
Diese erste schlüssige und komplexe Deutung des eddischen Liedes zeigt unter Bezugnahme auf Gralsdichtung, Hermetik und Alchemie die eindeutig metaphysische Zielrichtung des Liedes auf. Dabei wird eine eigentliche germanische Esoterik sichtbar, die initiatische Lehre eines Weges »nach oben«, des Weges zur Unsterblichkeit, zu einem urzuständlichen Wieder-integer-sein, auf dessen Gipfel sich ein Welt-Ordner offenbaren kann. Man erkennt so die Verbindung der Metaphysik der Tradition im Sinne von René Guénon und Julius Evola mit der politischen Realität. Dies führt zum Widerspruch zu den gängigen Vorstellungen über die Germanen und den daraus abgeleiteten politischen Postulaten. Vom absoluten Standpunkt überzeitlicher Werte aus werden im umfangreichen Anhang die verschiedenen Spielarten des Neuheidentums als Zeitgeistsymptome dargestellt. Das Erkennen der Dimension wahrer Herrschaft ist die zwingende Voraussetzung für eine Betrachtung der Weltpolitik und ein Aufzeigen der einzig möglichen politischen Lösung für Europa. Damit schreibt der Autor die Schlußkapitel von »Rivolta contro il mondo moderno«, »Gli uomini e le rovino« und »Cavalcare la tigre« fort. Das ganze Buch bietet in komprimierter Form das traditionale Welt- und Menschenbild und damit auch Zugang zu den weltanschaulichen Grundsätzen der Germanen, die in ungewöhnlicher Sichtung als bestimmend für das aktuelle weltpolitische Geschehen wahrzunehmen sind.
Pletat, René:
Julius Evola im Zeitalter des Faschismus
2016, 847 S., 71 teils farb. Abb. a. Taf., Lw
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064720
ISBN-13: 9783944064727
42,00 €
Als Ergebnis zehnjähriger Mühen eine umfangreiche Biographie, die von der Entwicklung des Werkes ausgeht und die vielfältigen Beziehungen des Autors zur Philosophie und Politik seiner Zeit gründlich beleuchtet. Eine Pioniertat der Erschließung eines im deutschen Sprachraum noch weithin verkannten Philosophen.
Sander, Hans-Dietrich:
Politik und Polis. Herausgegeben von Heiko Luge
2016, 271 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064356
ISBN-13: 9783944064352
28,00 €
»Über die ganze Welt senkt sich eine Aura von Endzeit. Sie ist nicht unausweichlich. Wir können ihr aber nur entrinnen, wenn wir uns dem Verfall der Politik in seiner ganzen Breite und Tiefe stellen. Der Ajaxtypus allein hatte schon Troja nicht erstürmt.«<br>Statt sich in der uferlosen Sphäre des »Politischen« zu verlieren, gilt es, Politik wieder an eine konkrete Ordnung zu binden. Nach der antiken Polis und dem mittelalterlichen Reich ist dies seit der Neuzeit der okzidentale Nationalstaat, dessen Aktualität angesichts der globalistisch-totalitären Verheerungen größer denn je ist.
Sander, Hans-Dietrich:
Der ghibellinische Kuß. Herausgegeben von Heiko Luge
2016, 208 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064348
ISBN-13: 9783944064345
24,00 €
»Wir Deutschen werden nichts mehr auf dieser Welt verrichten, wenn es uns nicht gelingt, wieder die Höhen des Castel del Monte zu erklimmen, von dem aus Kaiser Friedrich II. sie betrachtete und beherrschte.«<br>Die ghibellinische Idee und ihr prägender Menschentypus, die ihre größte Entfaltung in der Stauferzeit und im klassischen Preußen fanden, sind für eine deutsche und europäische Renaissance eine conditio sine qua non.
Falter, Reinhard:
Ludwig Klages. Lebensphilosophie als Zivilisationskritik
2015, 2. Aufl., 168 S., Kt
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3944064518
ISBN-13: 9783944064512
14,00 €
Ludwig Klages ist einer der Hauptvertreter der Lebensphilosophie im 20. Jahrhundert sowie der Begründer der wissenschaftlichen Graphologie. Eine besondere Bekanntheit erreichte er mit seinem provozierenden Hauptwerk »Der Geist als Widersacher der Seele« (1929-32), einem der letzten umfassend-systematischen philosophischen Entwürfe in Deutschland, und seinem Aufruf »Mensch und Erde« (1913), einer scharfen Kritik der Naturzerstörung, die ihn heute als Vordenker der Ökologiebewegung erscheinen läßt. Ausgehend von Klages’ Bedeutung für ein Naturverständnis, das auch eine »ganzheitliche« und heidnisch-religiöse Dimension einschließt, erläutert Reinhard Falter auf eine fundierte und doch allgemein verständliche Weise die wichtigsten Aspekte von Klages’ Philosophie, behandelt diese in ihrem Zusammenhang mit Lebensphilosophie, Phänomenologie und Kulturkritik der Zeit und expliziert ihre Relevanz für die Gegenwart. Falters Buch ist derzeit die einzige Einführung in das Denken von Ludwig Klages.
Reschika, Richard:
Rebellen des Geistes. Sieben Profile
2014, 263 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064216
ISBN-13: 9783944064215
22,00 €
In der Manier seines Erfolgsbuches »Philosophische Abenteurer« stellt der Autor weitere Profile von philosophischen Außenseitern vor: Paul Thiry d’Holbach, dessen Skandalbuch, wiewohl von Voltaire und Goethe abgelehnt, auf Büchner und Engels und auf das Gros der naturwissenschaftlich orientierten Denker nachhaltigen Einfluß ausübte; die romantischen Revolutionäre Amerikas Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau und Walt Whitman, die jenseits von Pragmatismus und Machbarkeitswahn die amerikanische Kultur (so vor allem die Jugendbewegung der 1960er Jahre) prägten; Wladimir Sergejewitsch Solowjow, der zum Christentum und zum Kampf für die Einheit der Kirche ausgerechnet in der Leidenschaft der Geschlechtsliebe fand und diese über die Eltern- und Freundesliebe, über die geistige Liebe zu Kunst und Wissenschaft, über die Liebe zur Menschheit und selbst über die asketische Liebe der Mystikerinnen und Mystiker stellt; Nikos Kazantzakis, dessen Grabspruch unverständlich bleiben muß, wenn man das philosophische Werk dahinter nicht kennt. Dann Hegel, sonst kein Außenseiter, der mit seinem verstörenden Bild von der Eule der Minerva das Wesen und die Aufgabe der Philosophie kritisch hinterfragt und damit die musealen Verwalter des gesammelten Denkens ohrfeigt, die sich nicht mehr trauen, ins Weltgeschehen einzugreifen.
Bauer, Roman:
Zurück zur Kultur. Endstationen der Evolution: Beherrschte Freiheit oder enthemmter Liberalismus?
2014, 244 S., Kt
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3941094149
ISBN-13: 9783941094147
22,00 €
Der Neurobiologe und Philosoph sieht den Umschlagspunkt im Übergang von der Kultur zum Liberalismus: Ist Kultur noch beherrschte Freiheit und veredelte Natur, so besteht der Liberalismus im Positivismus des Machbaren um seiner selbst willen, in Kapitalanhäufung statt der Schaffung realer Werte und in dem Streben nach irrealen globalen und egalitären Utopien statt in einer vernünftigen Politik als Kunst des Möglichen. Der Realliberalismus, wie Roman Bauer ihn nennt, erweist sich als feindlicher Bruder des real existierenden Sozialismus und hat in Gestalt von Globalismus, Gender-Ideologie und Gleichheitswahn das vergiftete Erbe des Sozialismus angetreten - anders als dieser gilt er heute jedoch als alternativlos. Roman Bauer zeigt in diesem Buch, daß es doch eine Alternative gibt: die Rückbesinnung auf eine wirkliche Kultur, die im Einklang mit den Gesetzen der Natur und des Lebens steht.
Minogue, Kenneth:
Die demokratische Sklavenmentalität. Wie der Überstaat die Alltagsmoral zerstört
2013, CDLIX S., Lw
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 390300023X
ISBN-13: 9783903000230
28,00 €
Die Entwicklung, die die Demokratie seit etlichen Jahrzehnten in den westlichen Gesellschaften nimmt, ist verhängnisvoll. Immer mehr wird den Staatsbürgern das eigenverantwortliche, moralisch autonome Denken und Handeln aus der Hand genommen und durch ein immer dichteres Netz von Regelungen, Bestimmungen und Vorschriften ersetzt, der mündige Bürger also entmündigt. Warum das geschieht, aus welchen Gründen viele Menschen sich dem allzu bereitwillig unterwerfen – Ausdruck ihrer Sklavenmentalität – und welche Folgen das für Lebenskraft und Zukunftschancen unserer Gesellschaften hat, das alles untersucht der Autor tiefgründig und mit weitem historischem Blick.
Maaß, Sebastian:
Schwert und Mohn. Friedrich Georg Jünger. Eine politische Biographie. Mit einem Vorwort von Harald Seubert und einer Auswahl aus Jüngers früher Publizistik
2012, 142 S., Kt
Verlag: Telesma
ISBN-10: 394109405X
ISBN-13: 9783941094055
18,00 €
Im Mittelpunkt dieser Biographie steht nicht der Dichter und nicht der Erzähler, sondern der Kämpfer. Auf die Kindheit folgt der Weltkrieg, dann der Aufmarsch des Nationalismus, die Kampfbünde, Hielschers Vormarsch, Ernst Niekisch, schließlich der Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die Abrechnung mit der Technik und andere Nachkriegsschriften. Wohlstandsbürgern dürfte es schwer fallen, sich in diesen Ernst hineinzuversetzen, aber vielleicht zeigt uns dieses Leben auch, was für Männer uns heute fehlen.
Steding, Christoph:
Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur
2012, Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1938., X, 760 S. in Frakturschrift., Lw
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370858
ISBN-13: 9783926370853
68,00 €
Das 1939 von Carl Schmitt rezensierte Lebenswerk, wiewohl in Auszügen sogar als Feldpostausgabe erschienen, wird heute wenig beachtet. In längeren Aufenthalten in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland sammelte der Autor in einmaliger Weise Materialen zur Rolle der neutralen Staaten im Zeitalter Bismarcks. Im Dritten Reich war er umstritten, Rosenberg verbot in seinem Einflußbereich jegliche Nennung des Autors in der Presse. Theodor W. Adorno zählt ihn mit Spengler, Klages, Moeller van den Bruck und Ernst Jünger, »zu denjenigen Theoretikern der extremen Reaktion, deren Liberalismuskritik sich derjenigen der Linken in vielerlei Hinsicht überlegen zeigte.«
Steding, Christoph:
Politik und Wissenschaft bei Max Weber
2011, Nachdr. d. Ausg. Breslau 1932., 119 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370718
ISBN-13: 9783926370716
34,00 €
Die Soziologie gilt als linke Domäne, und so verwundert es wenig, daß ihr Klassiker Max Weber seit 1945 nur von links rezipiert wird. Dabei war Weber alles andere als ein Linker, er trat bei den »Alldeutschen« aus, weil diese ihm nicht konsequent genug völkisch waren. Aber er hat sich im hohen Alter mit den Weimarer Verhältnissen arrangiert und geht deshalb heute als »Demokrat« durch. Sein Hauptwerk »Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus«, das er klarer »calvinistische Ethik« genannt hätte, also der Zusammenhang von Religion und Wirtschaftssystem, aber auch seine scharfe Kritik aller »Gesinnungsethik« bergen profundes Material für konservatives Denken. Der vorläufig letzte Rechte, der diesen Brunnen ausgeschöpft hat, war Christoph Steding, der mit der hier wieder aufgelegten Schrift 1931 in Marburg bei Wilhelm Mommsen promoviert wurde.
Spengler, Oswald:
Der Mensch und die Technik. Beitrag zu einer Philosophie des Lebens
2011, 88 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370432
ISBN-13: 9783926370433
8,00 €
Der Grundgedanke von Spenglers Hauptwerk - der unaufhaltsame Verfall der abendländischen Kultur - findet sich in komprimierter Form in dieser Schrift. Spengler stellt dar, daß der Mensch des 20. Jahrhunderts den Abstieg der Kultur und damit ihrer Technik unausweichlich herbeiführt. Er widerspricht entschieden dem kontinuierlichen Fortschrittsglauben und bietet Argumente in einer noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion.
Sander, Hans-Dietrich:
Im Banne der Reichsrenaissance. Gespräch mit Sebastian Maaß
2011, 126 S., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000272
ISBN-13: 9783903000278
16,95 €
Der »nationale Dissident« Hans-Dietrich Sander gehört zu jenen charakterstarken deutschen Intellektuellen, die sich der Anpassung an die Masse und ihre Moden stets verweigert haben. Sein Lebensweg veranschaulicht die Entwicklung zum Denker des Nationalen. In seiner Jugend Kommunist, arbeitete Sander in der DDR mit Bertolt Brecht zusammen; als Redakteur bei der »Welt« wirkte er unter dem konservativen Publizisten Hans Zehrer; als Doktorand wurde er bei dem bekannten Verteidiger Preußens Hans-Joachim Schoeps promoviert; als langjähriger Briefpartner erörterte er staatspolitische Konzepte mit Carl Schmitt; als Buchautor schrieb er mit »Der nationale Imperativ« gegen die Teilung Deutschlands an; mit seiner brisanten Monographie »Die Auflösung aller Dinge« eröffnete er einen ganz neuen Blick auf die Judenfrage; vor allem aber als Herausgeber der »Staatsbriefe« hat sich Sander als Publizist und Denker, der die Renaissance des Reiches fordert, ein unverwechselbares Profil gegeben. In dem Gesprächsband schildert er sein kämpferisches Leben und gibt eine gut faßliche Einführung in sein Denken.
Kaeser, Eduard:
Kopf und Hand. Von der Unteilbarkeit des Menschen
2011, 94 S., Lw
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000213
ISBN-13: 9783903000216
12,00 €
Was bleibt vom Menschen? Die Technologien der ersten industriellen Revolution nahmen dem Menschen die Arbeit aus den Händen. Die zweite industrielle Revolution nimmt ihm die Arbeit aus dem Kopf. Die Hand hat in den letzten zweihundert Jahren eine beispiellose Abwertung erfahren. Heute betätigen wir mit ihr gerade noch Tasten oder eine Computermaus. Aber auch der Kopf, traditionell das Haupt-Organ des Denkens, sieht sich herausgefordert, delegieren wir ihn doch zunehmend an künstliche »intelligente« Systeme, von denen wir annehmen, daß sie sein naturwüchsiges Geschäft genauso gut, wenn nicht besser, ausüben können. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Was bleibt von uns noch übrig, wenn wir unsere Arbeit und unser Leben immer mehr mit Maschinen teilen, uns ihnen immer mehr aussetzen?
Spengler, Oswald / Bigalke, Daniel:
Neubau des deutschen Reiches. Mit einem Vorwort des Herausgebers
2009, 147 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370351
ISBN-13: 9783926370358
12,00 €
Spenglers politische Position, die sein gesamtes Werk durchzieht, ist die eines Preußentums vor dem Hintergrund der selbstzerstörerischen Kriege Europas, mit seinem Heimatstaat als Modell für die Zukunft. Er steht für Pflicht, Ordnung und Gerechtigkeit, die Ideale einer deutschen Kultur, im Gegensatz zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als Idealen einer westlichen Zivilisation - mit dem auch für ihn positiv besetzten Wort Kultur (vertreten durch Goethe) im Gegensatz zu dem für ihn negativ besetzten Wort Zivilisation, das er mit Dekadenz gleichsetzt. Spengler präferiert gegenüber dem Marxismus und dem liberalen Parlamentarismus einen Deutschen Sozialismus, der für ihn die Synthese von Gemeinwirtschaft und Monarchie oder Konservativismus und Sozialismus darstellt.
Evola, Julius:
Tradition und Herrschaft. Aufsätze von 1932-1952
2009, 2. Aufl., 149 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370343
ISBN-13: 9783926370341
14,00 €
Inhalt: Biographisch-bibliographische Einführung von Martin Schwarz. Über die geistigen Voraussetzungen einer europäischen Einheit. Das Doppelantlitz des Nationalismus. Die Unterwelt des christlichen Mittelalters. Der sakrale Charakter des Königtums. Feminismus und heroische Tradition. Die rote Fahne. Überwindung des Aktivismus. Überwindung des Übermenschen. Über das Geheimnis des Verfalls. Gralsmysterium und Kaisergedanke. Europa und der organische Gedanke. Träger des Europa-Mythos
Bigalke, Daniel:
Die Deutsche Dimension. Essays
2009, 367 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370335
ISBN-13: 9783926370334
22,00 €
Das Buch vereint 36 Aufsätze zu Philosophie, Politik und Kultur, darunter fünf zu Oswald Spengler, weitere zu Hans Blüher, Carl Schmitt, Ernst Niekisch, Edgar Julius Jung, Georg Quabbe, Michael Oakeshott, Johannes Heinrich, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor, Stefan George und Uwe Lammla, aber auch zu Themen wie Ausnahmezustand, Mündigkeit, Verfassungsschutz, Vergangenheitsbewältigung, Überfremdung, Gesinnungsstaatlichkeit u.v.m.