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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)
Reinhard Falter wurde 1960 in München geboren, studierte Philosophie und Geschichte und lebt heute als Dozent und freier Autor in München. Er ist Vorsitzender des Instituts für naturphilosophische Praxis (INAP) e.V. Auf seine Initiative hin wurde im Rahmen einer Bürgerinitiative die Isar südlich von München in den neunziger Jahren renaturiert.
Falter, Reinhard:
Ludwig Klages. Lebensphilosophie als Zivilisationskritik
2015, 2. Aufl., 168 S., Kt
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3944064518
ISBN-13: 9783944064512
14,00 €
Ludwig Klages ist einer der Hauptvertreter der Lebensphilosophie im 20. Jahrhundert sowie der Begründer der wissenschaftlichen Graphologie. Eine besondere Bekanntheit erreichte er mit seinem provozierenden Hauptwerk »Der Geist als Widersacher der Seele« (1929-32), einem der letzten umfassend-systematischen philosophischen Entwürfe in Deutschland, und seinem Aufruf »Mensch und Erde« (1913), einer scharfen Kritik der Naturzerstörung, die ihn heute als Vordenker der Ökologiebewegung erscheinen läßt. Ausgehend von Klages’ Bedeutung für ein Naturverständnis, das auch eine »ganzheitliche« und heidnisch-religiöse Dimension einschließt, erläutert Reinhard Falter auf eine fundierte und doch allgemein verständliche Weise die wichtigsten Aspekte von Klages’ Philosophie, behandelt diese in ihrem Zusammenhang mit Lebensphilosophie, Phänomenologie und Kulturkritik der Zeit und expliziert ihre Relevanz für die Gegenwart. Falters Buch ist derzeit die einzige Einführung in das Denken von Ludwig Klages.
Falter, Reinhard:
Salus Provinciarum. Eine Sammlung von Flußgottdarstellungen auf Münzen des römischen Ostens. Schriften des Instituts für Naturphilosophische Praxis
2009, 4° XVI, 67-154 S., 2 * 482 Abb., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3944064275
ISBN-13: 9783944064277
18,00 €
Falter, Reinhard:
Natur prägt Kultur. Der Einfluß von Landschaft und Klima auf den Menschen. Zur Geschichte der Geophilosophie
2007, 608 S., Gb
Verlag: Telesma
ISBN-10: 3981005716
ISBN-13: 9783981005714
68,00 €
Während in der Moderne die technisch-emanzipatorische Ablösung des Menschen von der Natur betrieben wurde und Kultur in der Postmoderne nur noch als Spiel mit beliebig kombinierbaren Zitaten (miß-)verstanden werden konnte, beschreitet Reinhard Falter einen genau entgegengesetzten Weg: Er legt dar, inwiefern Kulturen, im Gegensatz zum fiktiven Konstrukt einer einheitlichen ”Weltzivilisation”, nur aus ihren regional unterschiedlichen landschaftlichen und klimatischen Voraussetzungen zu verstehen sind und plädiert für eine geistige Wiederverwurzelung. Die These, daß Natur Kultur prägt, gehört zu den ältesten und grundlegendsten Vorstellungen des Abendlandes, die Falter von ihren Anfängen bei Herodot und Hippokrates bis in die Gegenwart verfolgt. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen dabei die im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten Positionen ein, die von ihren ideologischen Verzerrungen (”Blut und Boden”) zu unterscheiden sind. Reinhard Falter schreibt nicht nur die bislang ungeschriebene Ideengeschichte des Gedankens landschaftlicher Prägung und entwickelt damit eine ”Archäologie der Globalisierungskritik”, sondern er ergreift auch leidenschaftlich für diesen Gedanken Partei: Unbekümmert um herrschende Tabus bekämpft er Fortschrittsideologie, Naturzerstörung und konventionellen, allein an gesellschaftlichen Belangen orientierten Umweltschutz, neoliberalen ”Globalismus” und dessen auf soziale Forderungen verkürzte Kritik.
Falter, Reinhard:
Natur neu denken. Erfahrung, Bedeutung, Sinn
2003, 326 S., Kt
Verlag:
ISBN-10: 392736908X
ISBN-13: 9783927369085
24,00 €