Arnshaugk Verlag

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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)

Reihe Oxalis

Der Oxalis Verlag entstand als Gründung des langjährigen Lektors und Übersetzers des Arnshaugk Verlags, Wolfgang Schühly, 2018 in Graz. Damit wurde ein weiterer Publikationsweg geschaffen, um die Themenpalette des Arnshaugk Verlags um botanische, kulturgeschichtliche, belletristische sowie ausgewählte wissenschaftliche Titel zu erweitern.

Zu den neuesten Erscheinungen gehört Felix Wachters Dissertation „Philosophie der Einheit. Die staatsphilosophischen Grundlagen von Platons Nomoi und ihre Aktualität“ (2025).


Wachter, Felix: Philosophie der Einheit. Die staatsphilosophischen Grundlagen von Platons Nomoi und ihre Aktualität
2025, 345 S., Gb.
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000299 ISBN-13: 9783903000292
26,00 €

Platons Nomoi, sein ausführlichstes, in Dialogform verfasstes Werk über die Gesetzgebung und den idealen Staat, steht am Anfang aller abendländischen staatstheoretischen Überlegungen. Bis heute wird um die adäquate Verfasstheit und Zielsetzung eines Staatsgebildes in allen politischen Lagern des modernen Rechtsstaats lebhaft gerungen. Felix Wachter geht in seiner Dissertation in historischen Rückblenden den großen Fragen der Staatstheorie nach, wobei er Platons philosophisch-politische Grundgedanken in einem ideengeschichtlichen Kontext und in ihrer bleibenden Aktualität aufzeigt.

Hackel, Rainer: Der unbemerkte Aufstand. Eine Woche mit dem Dichter Uwe Lammla
2021, 200 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 390300006X ISBN-13: 9783903000063
18,00 €

Obwohl Uwe Lammla mit Reim und Rhythmus die Natur besingt und nicht müde wird, Gott zu loben, hat er sich nicht in den vielfach geschmähten Elfenbeinturm – gegen den ja im Grunde nichts einzuwenden ist – zurückgezogen, sondern steht mit beiden Beinen im Leben: Er ist Dichter, Buchhändler und Verleger, und er kümmert sich um ein weitläufiges Anwesen. Diese Dinge nahmen mich für den unbequemen Dichter ein, so daß ich erwog, mit ihm Gespräche über sein Leben und Werk zu führen. Glücklicherweise zeigte Uwe Lammla Interesse an einem solchen Buch. Die sechs Gespräche gehen aber über ein Werkstattgespräch weit hinaus. Entstanden ist ein Vademecum in dürftiger Zeit, ja ein libertäres Manifest. Denn Uwe Lammla nimmt bei seinen Antworten weder auf Kritiker noch auf die politische Korrektheit Rücksicht. Der Leser erlebt eine Souveränität des Urteils, eine Unmittelbarkeit des Erlebens und eine Bejahung des gottgewollten Schicksals, die sich jedem Satz eingebrannt haben.

Rezensionen
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Schulz, Rainer: Die wahre Bedeutung der deutschen Ortsnamen. Das Ende der Rom- und Slawenlegende. Gesamtdeutsches Ortsnamenbuch
2019, 3. stark erw. Aufl., 671 S., zahlr. Abb. i. Text, 16 Farbtaf., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000078 ISBN-13: 9783903000070
40,00 €

Dieses Buch knüpft an die alten Meisterwerke der germanischen Ortsnamenforschung – wie beispielsweise die von Förstemann, Wecus, Prietze oder die Klassiker wie Grimm und Leibnitz – an. Obwohl die heidnischen Germanen ihren christlichen Nachkommen einen Namenschatz von allerhöchstem Wert hinterließen, versteht der Deutsche heute seine eigene Sprache – seine eigenen Namen – nicht mehr. Anhand von etwa 1500 Ortsnamen, davon die Hälfte zwischen Franken und Mecklenburg und an der Ostseeküste entlang bis Ostpreußen – im angeblich ehemaligen Slawenlande – weist der Autor nach, daß wir weder in Ostdeutschland echt slawische noch in Westdeutschland echt römische Orts- oder Flurnamen vorfinden. Nur mit der althochdeutschen-altsächsischen Sprache und zusätzlich nur mit Hilfe unserer germanischen Ursprache können wir die verfälschten Namen wieder zum Leben erwecken. Auf dieser etymologischen Grundlage können wir zudem die Wappen des Uradels verstehen. Hilfreich ist hierbei auch die Kenntnis der Runen und der mittelalterlichen Bilderschrift. Die 3. Auflage wurde um mehr als die Hälfte erweitert.

Creveld, Martin van: Gleichheit. Das falsche Versprechen
2018, 416 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000264 ISBN-13: 9783903000261
28,00 €

Eine Kulturgeschichte der Gleichheit ist aber bislang nicht geschrieben worden. Martin van Crevelds Buch füllt diese Lücke. Zwei Befunde durchziehen seine Darstellung dabei wie ein roter Faden: Nicht Gleichheit, sondern Ungleichheit erweist sich als typisches Ordnungsprinzip menschlicher Gemeinschaft. Ungleichheit wirkt in der Geschichte sogar als kulturstiftend und kulturbefestigend. Immer dann aber, wenn Menschen den Versuch unternehmen, ihre Gesellschaft auf das Prinzip der Gleichheit zu gründen, kehrt die Ungleichheit bald machtvoll und oft blutig zurück. Unter der Fahne der Gleichheit herrscht am Ende größte Ungleichheit, im schlimmsten Fall einhergehend mit Millionen von Menschenopfern und grausamen Verbrechen.

Kuhs, Joachim (Hg.): Warum Christen AfD wählen. Neuausgabe der »Bekenntnisse von Christen in der Alternative für Deutschland«. Mit einem Grußwort von Beatrix von Storch. Im Anhang: Grundsatzerklärung der Christen in der AfD, Das apostolische Glaubensbekenntnis
2018, 104 S., durchgeh. farb. Abb., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000043 ISBN-13: 9783903000049
9,90 €

Die Kirchen verweigern sich dem Dialog mit der AfD. Mit diesem Büchlein wollen die Christen in der AfD den Dialog wieder anbieten und auch den vielen verunsicherten und fragenden Christen in Deutschland eine Handreichung geben: Das Beispiel Jesu bleibt auch für uns stets Maßstab und Verpflichtung zur Jüngerschaft. Jesus ging zu den Verfemten, zu den Ausgestoßenen. Er hat sich ihnen nicht verweigert. Wir fordern die Verantwortlichen in den Kirchen und Gemeinschaften auf, das Gespräch mit uns zu suchen. Wir dienen alle dem gleichen Herrn. Wir können und sollten von IHM lernen.

Rezensionen
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Mencken, H. L.: Zur Verteidigung der Frau. Mit einem Vorwort von Michael Klonovsky
2015, 168 S., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000256 ISBN-13: 9783903000254
9,80 €

Der Kritiker und Essayist, der von 1880 bis 1956 lebte, war Sproß einer berühmten sächsischen Gelehrtenfamilie und Starjournalist des amerikanischen jazz age, der schrillen zwanziger Jahre, in denen, wer sich Gehör verschaffen wollte, auffallen mußte. Und Mencken fiel auf: mit seiner virtuosen Sprachgewalt und seiner schonungslosen, frechen, bis zur Maßlosigkeit zugespitzten Analyse des Zustandes der amerikanischen Gesellschaft seiner Zeit, in vielem bis heute bestürzend aktuell. »Zur Verteidigung der Frau« ist die vielleicht köstlichste Schmähung des Mannes in der Geschichte der westlichen Literatur. Gleichwohl beabsichtigte der Autor damit keineswegs, der anderen Seite ein Fest zu bereiten. Vielmehr warnte er die Frauen eindringlich davor, den Verheißungen der Gleichstellungseinklägerinnen seiner Zeit zu folgen und die besseren Männer werden zu wollen.

Minogue, Kenneth: Die demokratische Sklavenmentalität. Wie der Überstaat die Alltagsmoral zerstört
2013, CDLIX S., Lw
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 390300023X ISBN-13: 9783903000230
28,00 €

Die Entwicklung, die die Demokratie seit etlichen Jahrzehnten in den westlichen Gesellschaften nimmt, ist verhängnisvoll. Immer mehr wird den Staatsbürgern das eigenverantwortliche, moralisch autonome Denken und Handeln aus der Hand genommen und durch ein immer dichteres Netz von Regelungen, Bestimmungen und Vorschriften ersetzt, der mündige Bürger also entmündigt. Warum das geschieht, aus welchen Gründen viele Menschen sich dem allzu bereitwillig unterwerfen – Ausdruck ihrer Sklavenmentalität – und welche Folgen das für Lebenskraft und Zukunftschancen unserer Gesellschaften hat, das alles untersucht der Autor tiefgründig und mit weitem historischem Blick.

Weinheber, Josef: Ich werde wieder sein, wenn Menschen sind. Eine Auswahl aus dem lyrischen Werk, hrsg. von Christoph Fackelmann
2013, 351 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000191 ISBN-13: 9783903000193
18,00 €

Alle Dichtung ist von Anbeginn her Sprache, lautete die Maxime, von der Josef Weinheber (1892 bis 1945) ausging. Gestaltung wollte er zum einzigen Prinzip der Kunst erhoben wissen. Sein später Ruhm, den er für ein Mißverständnis hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Unsere Auswahl aus dem Gesamtwerk legt die Schwerpunkte auf die legendären Konzeptsammlungen von »Adel und Untergang« (1934) und »Wien wörtlich« (1935) bis »Hier ist das Wort« (1944/47). Ein Anhang bringt interessante Proben aus der frühen Schaffensperiode und dokumentiert in politischem Auftrag entstandene Festgedichte der Spätzeit.

Veh, Tim von / Friesen, Margareta: Theatrum Mundi
2013, 52 S., durchgeh. farb. bebildert., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000051 ISBN-13: 9783903000056
15,00 €

Seit 2010 stellt Tim von Veh Radierungen aus, die er in Form von Collagen an Wände und Decken, auf Leinwände und Papier appliziert. Die Figuren und Requisiten, die von Veh für sein Theater und seine Scheinräume erschafft, sind äußerst vielfältig und umfassen antikisierende und barocke Figuren, Porträts lebender Personen, florale und geometrische Ornamente, sowie vielerlei Zierbänder, ja sogar Guillochen. Bei ihnen handelt es sich um eine besondere Form der Verzierung, die aus mehreren ineinander verflochtenen und überfließenden Linien besteht und zumeist asymmetrische Ellipsen oder Kreise bildet.

Sander, Hans-Dietrich: Im Banne der Reichsrenaissance. Gespräch mit Sebastian Maaß
2011, 126 S., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000272 ISBN-13: 9783903000278
16,95 €

Der »nationale Dissident« Hans-Dietrich Sander gehört zu jenen charakterstarken deutschen Intellektuellen, die sich der Anpassung an die Masse und ihre Moden stets verweigert haben. Sein Lebensweg veranschaulicht die Entwicklung zum Denker des Nationalen. In seiner Jugend Kommunist, arbeitete Sander in der DDR mit Bertolt Brecht zusammen; als Redakteur bei der »Welt« wirkte er unter dem konservativen Publizisten Hans Zehrer; als Doktorand wurde er bei dem bekannten Verteidiger Preußens Hans-Joachim Schoeps promoviert; als langjähriger Briefpartner erörterte er staatspolitische Konzepte mit Carl Schmitt; als Buchautor schrieb er mit »Der nationale Imperativ« gegen die Teilung Deutschlands an; mit seiner brisanten Monographie »Die Auflösung aller Dinge« eröffnete er einen ganz neuen Blick auf die Judenfrage; vor allem aber als Herausgeber der »Staatsbriefe« hat sich Sander als Publizist und Denker, der die Renaissance des Reiches fordert, ein unverwechselbares Profil gegeben. In dem Gesprächsband schildert er sein kämpferisches Leben und gibt eine gut faßliche Einführung in sein Denken.

Kolloen, Ingar Sletten: Hamsun. Schwärmer und Eroberer
2011, 492 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000248 ISBN-13: 9783903000247
28,00 €

Hamsuns Kunst ist von seinen Seelenqualen nicht zu trennen. Die Seinen hatten es schwer mit dem großen Schriftsteller – dem Genie, das die Weltliteratur veränderte, eine totalitäre Politik unterstützte und wegen Landesverrats verurteilt wurde. Wie hatte das alles begonnen?

Becker, Bernhard: Warum ich an Gott glaube. Über die Grenzen von Kommunikation und Zukunftsgewißheit
2011, 220 S., Lw
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000221 ISBN-13: 9783903000223
14,00 €

Muß ein aufgeklärter Mensch bei der Suche nach dem Guten heute Atheist sein und dem »Gotteswahn« endgültig abschwören? Der Autor versucht unter Einbeziehung aktueller Erkenntnisse von Philosophie und Kognitionswissenschaft, vor allem der Systemtheorie Luhmanns, eine Neubestimmung der Grenzen von Glauben und Wissen. Sein Fazit: Ganz ohne Glauben geht es nicht. Denn die Funktion der Religion, Unentscheidbares entscheidbar zu machen, kann niemals durch Wissenschaft ersetzt werden – es sei denn, sie würde unter Preisgabe ihres eigenen Wahrheitsbegriffs Debatten über Ethik, Zukunftsvorsorge oder Umweltschutz als staatstragende Kulthandlung betreiben wollen.

Kaeser, Eduard: Kopf und Hand. Von der Unteilbarkeit des Menschen
2011, 94 S., Lw
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000213 ISBN-13: 9783903000216
12,00 €

Was bleibt vom Menschen? Die Technologien der ersten industriellen Revolution nahmen dem Menschen die Arbeit aus den Händen. Die zweite industrielle Revolution nimmt ihm die Arbeit aus dem Kopf. Die Hand hat in den letzten zweihundert Jahren eine beispiellose Abwertung erfahren. Heute betätigen wir mit ihr gerade noch Tasten oder eine Computermaus. Aber auch der Kopf, traditionell das Haupt-Organ des Denkens, sieht sich herausgefordert, delegieren wir ihn doch zunehmend an künstliche »intelligente« Systeme, von denen wir annehmen, daß sie sein naturwüchsiges Geschäft genauso gut, wenn nicht besser, ausüben können. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Was bleibt von uns noch übrig, wenn wir unsere Arbeit und unser Leben immer mehr mit Maschinen teilen, uns ihnen immer mehr aussetzen?

Stockar, Gabriele von (Hg.): Das Korsika der Anderen. Glanz der ersten Blicke
2009, 320 S., 39 Abb., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000140 ISBN-13: 9783903000148
24,00 €

Dieser Band präsentiert erstmals Beschreibungen dieser »Perle der Inseln« aus 2000 Jahren: Aufzeichnungen ausländischer Entdecker, Forscher, Dichter, Künstler, Militärs, Ethnologen, Historiker, Geographen. Unter den Autoren finden sich Namen wie Jünger, W. G. Sebald, Ungaretti, Maupassant, Friedrich Ratzel, Cioran, Ferdinand Gregorovius, Walter Benjamin …

Lammla, Uwe: Rhön und Rennsteig. Gedichte. Tannhäuserland. Drittes Buch
2009, 95 S., 8 Zeichn., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000027 ISBN-13: 9783903000025
8,50 €

Die dritte Wanderung durchs Tannhäuserland beginnt in der Rhön, deren Kuppen und Gipfel Perspektiven für Geschichte und Religion Europas eröffnen. Mit der Wartburg, dem Haus der Deutschen, hebt der Rennsteig an, wo sich Abgeschiedenheit und Gipfelglück poetisch durchdringen. Tannhäuser weiß sich aller Versuchungen Klingsors zu erwehren, deren Zeitbezug unübersehbar bleibt. Auch die Spuren der innerdeutschen Grenze sind vielfach präsent. Mit dem Mondstürerfest der Enstthaler wird ein kerniger Menschenschlag gefeiert, für den, wie der Dichter meint, das germanische Recht noch immer gilt. Der Band enthält acht Tuschezeichnungen von Iryna Lierheimer.

Lammla, Uwe: Saalisches Lied. Gedichte. Tannhäuserland. Zweites Buch
2009, 95 S., 8 Zeichn., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000019 ISBN-13: 9783903000018
8,50 €

Das zweite Buch der Tannhäuser-Reihe folgt der Saale von der Quelle im Fichtelgebirge bis zur Mündung bei Barby. Der Dichter lauscht den Namen der Fluren und Ortschaften nach, zwiespricht mit den Forsten, Bergen und Auen, beschwört das Mittelalter in Burgen, Schlössern, Bergwerken und Klöstern und betrauert die verfallenen Eisenbahnlinien, Hammerwerke, Hütten und Brauereien. Im genius loci verschmelzen Mythen, Volksglaube, Landschaft und Überlieferung. Der Band enthält acht Tuschezeichnungen von Iryna Lierheimer.

Lammla, Uwe: Orlagau. Gedichte. Tannhäuserland. Erstes Buch
2009, 95 S., 8 Zeichn., Kt
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000000 ISBN-13: 9783903000001
8,50 €

Im ersten Buch der fünfbändigen Tannhäuser-Reihe besingt der Dichter das Land zwischen Auma und Freienorla und zugleich die Gärten und Wälder seiner Kindheit. Ein Heimatbuch, das einen weiten Bogen von der Erdgeschichte über die Tier- und Pflanzenwelt zur kulturellen Prägung im Hochmittelalter zu spannen weiß. Heidnische Sagen und vorgeschichtliche Spuren mischen sich zwanglos in die Aufbaubemühungen eines lebenslustigen Menschenschlages und seine Volkskultur. Der Band enthält acht Tuschezeichnungen von Iryna Lierheimer.

Klages, Ludwig: Handschrift und Charakter. Gemeinverständlicher Abriß der graphologischen Technik
2008, 30. Aufl., XII,278 S., 18 Fig., 20 Tab., Beil. 35 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000183 ISBN-13: 9783903000186
18,00 €

»In der Graphologie geht es darum, aus der Handschrift die Persönlichkeit des Schreibers zu erschließen. Die Schrift wird dabei als Körpersprache auf feinmotorischer Ebene betrachtet.« (Helmut Ploog) »Als Ludwig Klages 1917 sein Lehrbuch ›Handschrift und Charakter‹ veröffentlichte, da erhielt die Graphologie ihre eigentliche Fundierung.« (Curt Brenger)

Luge, Heiko (Hg.): Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander zum 80. Geburtstag
2008, 352 S., Abb., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000175 ISBN-13: 9783903000179
28,00 €

»Man könnte über diesen ›nationalen Dissidenten‹ achselzuckend hinweggehen, wenn nicht ein bestimmter Ton aufmerksam machen würde – ein Ton, der junge Deutsche in der Geschichte immer wieder beeindruckt hat. Konsequent, hochmütig und rücksichtslos – der Kompromiß wird der Verachtung preisgeben. Mit dem ›feigen fetten Fritzen der Wohlstandsgesellschaft‹ will Sander nichts zu tun haben… Was verhütet werden muß, ist, daß diese stilisierte Einsamkeit, diese Kleistsche Radikalität wieder Anhänger findet. Schon ein paar Tausend wären zu viel für die zivile parlamentarische Bundesrepublik.« (Peter Glotz 1989) Mit Beiträgen von: Hans-Michael Friedler, Franz Uhle-Wettler, Thor von Waldstein, Wolfgang Strauß, Falk Malkowski, Dierk Hahn, Hans-Ulrich Kopp, Peter Furth, Klaus Volk, Günter Maschke, Pater Heinrich Treziak, Günter Zehm, Ursula Mattheuer-Neustädt, Marita Lanfer, Martin Lichtmesz, Friedrich Romig, Arne Schimmer, Bernd Rabehl, Werner Dahms, Hermann Patzak, Gerhoch Reisegger, Heinz Boese, Heiko Luge, Werner Mäder, Helmut Ries, Albrecht Jebens, Götz Kubitschek, Wolf Kalz, Björn Clemens, Elmar Walter, Ivan Denes, Thorsten Hinz, Pater Thomas Jentzsch, Elke Sander, Volkmar Voigt, Gerhard Ehlert, Kurt W. Stiele, Werner Bräuninger.

Lübker, Friedrich: Reallexikon des klassischen Altertums
2007, 1152 S., Gb
Verlag: Oxalis
ISBN-10: 3903000205 ISBN-13: 9783903000209
34,00 €

Dieses Lexikon, dessen Geschichte bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht und dessen achte, vollständig umgearbeitete Auflage von 1914 hier vorgelegt wird, war über Jahrzehnte zuverlässiger Begleiter für alle, die sich mit dem klassischen Altertum und seinen Randgebieten beschäftigten. Auch heute ist es dank der Breite und Tiefgründigkeit seines Stoffes - die Fülle der Stichwörter reicht von Abacus und Abai über Finanzwesen und Medizin bis Zosimos und Zwölftafelgesetze - und der staunenswerten Akribie der Darstellung ein überaus nützliches Arbeits- und Informationsmittel für alle an der Welt der Antike Interessierten.

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