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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)
Daniel Bigalke, geboren 1980, schreibt Essays, Rezensionen und Beiträge in philosophischen und politischen Fachzeitschriften.
Spengler, Oswald / Bigalke, Daniel:
Neubau des deutschen Reiches. Mit einem Vorwort des Herausgebers
2009, 147 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370351
ISBN-13: 9783926370358
12,00 €
Spenglers politische Position, die sein gesamtes Werk durchzieht, ist die eines Preußentums vor dem Hintergrund der selbstzerstörerischen Kriege Europas, mit seinem Heimatstaat als Modell für die Zukunft. Er steht für Pflicht, Ordnung und Gerechtigkeit, die Ideale einer deutschen Kultur, im Gegensatz zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als Idealen einer westlichen Zivilisation - mit dem auch für ihn positiv besetzten Wort Kultur (vertreten durch Goethe) im Gegensatz zu dem für ihn negativ besetzten Wort Zivilisation, das er mit Dekadenz gleichsetzt. Spengler präferiert gegenüber dem Marxismus und dem liberalen Parlamentarismus einen Deutschen Sozialismus, der für ihn die Synthese von Gemeinwirtschaft und Monarchie oder Konservativismus und Sozialismus darstellt.
Bigalke, Daniel:
Die Deutsche Dimension. Essays
2009, 367 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370335
ISBN-13: 9783926370334
22,00 €
Das Buch vereint 36 Aufsätze zu Philosophie, Politik und Kultur, darunter fünf zu Oswald Spengler, weitere zu Hans Blüher, Carl Schmitt, Ernst Niekisch, Edgar Julius Jung, Georg Quabbe, Michael Oakeshott, Johannes Heinrich, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor, Stefan George und Uwe Lammla, aber auch zu Themen wie Ausnahmezustand, Mündigkeit, Verfassungsschutz, Vergangenheitsbewältigung, Überfremdung, Gesinnungsstaatlichkeit u.v.m.
Bigalke, Daniel:
Aufstand des Geistes. Konservative Revolutionäre im Profil
2016, 100 S., Kt
Verlag:
ISBN-10: 394490107X
ISBN-13: 9783944901077
8,50 €
Konstellationen verändern sich. Ideen kehren wieder. Was heute als alternativlos und vermeintlich richtig erscheint, kann morgen schon als Verbrechen gelten.
Bigalke, Daniel:
Der Streit um die deutsche Nachkriegsdemokratie. Zweihundert Jahre deutsches Staatsdenken und bundesdeutscher Parlamentarismus im Fokus einer neunen Wissenschaft von Politik und Reflexion
2007, 162 S., Kt
Verlag: VDM
ISBN-10: 3836431262
ISBN-13: 9783836431262
59,00 €
Die deutsche Nachkriegsdemokratie war ein Erfolgsmodell. In den letzten Jahren und insbesondere im Hinblick auf die gesamtdeutsche Situation seit 1990 haben sich die Funktionalität derselben sowie das Integrationspotential der Parteien merklich verschlechtert. Der Diplom-Politologe Daniel Bigalke betrachtet die Demokratie deshalb als dynamischen Gestaltungsauftrag. In nahezu 300 Schriften, Quellen und Manuskripten studierte er die Entwicklung der deutschen Demokratietheorie sowie die politologischen Denkmuster ihrer Initiatoren vor und nach dem Schicksalsjahr 1945. Über die gewonnen Erkenntnisse entwickelt er für die Deutschen ein neues historisch begründetes politisches Profil. Grundlagen der Untersuchung sind dabei die älteren Traditionsbestände der deutschen Geistesgeschichte, die erstmalig zum Gegenstand einer ideologisch unvoreingenommenen Erörterung gemacht werden. Zu Wort kommen Kritiker und Befürworter der bundesdeutschen Demokratie, Vertreter und Verneiner des traditionellen deutschen Staatsdenkens. Das Buch richtet sich an Wissenschaftler und an politisch Interessierte jeglicher Coleur, die über den bisher üblichen Horizont politischen Denkens hinausblicken.
Bigalke, Daniel:
Das Auswärtige Amt im Deutschen Reich. Deutsche Diplomatie zwischen Republikanisierung und mangelndem Reformwillen in der Republik von Weimar
2008, 64 S., Kt
Verlag:
ISBN-10: 3836490498
ISBN-13: 9783836490498
49,00 €
Nach dem Ersten Weltkrieg stand die deutsche politische Elite vor neuen Aufgaben. Der bedeutend gewordene Neuaufbau einer Wirtschaftsstruktur und einer entsprechend politischen Verwaltung ging einher mit der kriegsbedingten Auflösung der diplomatischen Organisationen bei den deutschen diplomatischen Vertretungen in Europa in den Jahren 1918/1919. Die Reform des Auswärtigen Amtes wurde notwendig. Mit der Durchsetzung der Republikanisierung im Amte verbunden bleibt der Name Edmund Schüler. Der Diplom-Politologe Daniel Bigalke betrachtet die Reform Schülers und ihr Ziel, die einstige Exklusivität des diplomatischen Berufs zu dynamisieren, unter geschichtlichen und philosophischen Voraussetzungen. Insbesondere geht es ihm dabei auch um die Einordnung der politischen Bewegung der »Konservativen Revolution« in diesen Ereigniszusammenhang. So entseht eine differenzierte Analyse konservativer, reformerischer und reaktionärer Motive in der deutschen Zwischenkriegszeit am Beispiel Edmund Schülers und Oswald Spenglers. Speziell im Hinblick auf die Reorganisation des Auswärtigen Dienstes und der Staatsverwaltung eröffnet das Buch eine thematische Perspektive, die bisher vernachlässigt wurde.