Arnshaugk Verlag

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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)

Igor Pawlowitsch Smirnow

Igor Pawlowitsch Smirnow wurde 1941 in Leningrad geboren. Er studierte 1958–1963 Russische Philologie an der dortigen Staatlichen Universität. 1966 wurde er am Institut für russische Literatur der Akademie der Wissenschaften mit dem Thema „Künstlerische Tradition und die Individualität des Dichters (N. Aseev, N. Zabolockij, V. Lugovskoj)“ promoviert und blieb dann weitere 14 Jahre an diesem Institut als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seine Habilitationsschrift „Fragen der künstlerischen Tradition (Die Literatur der Neuzeit in ihrem Verhältnis zu altrussischen Denkmälern und zur Folklore)“ wurde 1977 vom Institut für Weltliteratur der Akademie der Wissenschaften zu Verteidigung angenommen.
Nachdem ihm die Annahme von Gastprofessuren in Utrecht und Hamburg verweigert wurde, reiste er 1981 nach Westdeutschland aus und wurde 1982 zum Professor für slawische Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz berufen. 1990 lehnte er einen Ruf an die Universität Zürich ab und wirkte bis zu seiner Pensionierung 2006 in Konstanz.
Smirnow war von 1995 bis 2020 Mitherausgeber der Zeitschrift «Die Welt der Slaven» und ist Redaktionsmitglied verschiedener russischer Zeitschriften.
Smirnows Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Theorie- und Kulturgeschichte, Psychoanalyse und Geschichtspsychologie, Filmgeschichte, Philosophische Anthropologie und Moderne russische Literatur.

Bücher von Igor Pawlowitsch Smirnow

Smirnow, Igor Pawlowitsch: Roman der Mysterien »Doktor Shiwago«. Mit einem Nachwort herausgegeben von Adorján Kovács. Aus dem Russischen übertragen von Daniil Koshmanov
2024, 272 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3959302681 ISBN-13: 9783959302685
48,00 €

In dieser Analyse geht es um mehr als das normale »Geheimnis«, das jedem Kunstwerk innewohnt. Pasternak hat offenbar Subtexte in den Roman hineingeschrieben, die in ihrer Referentialität schon fast postmodern wirken. Äußerlich ist es »nur« eine Liebesgeschichte oder ein »historischer« Roman, genau besehen aber auch eine Geschichte der Philosophie, ein Kommentar zu Weiningers »Geschlecht und Charakter« und manches mehr. Soll man diese Doppel- oder besser Vielfachbödigkeiten »Mysterien« nennen? Unbedingt! Mysterien sind ja für Eingeweihte, die tiefer sehen als die Nichteingeweihten. Das Buch soll den Leser einweihen.

(nicht vorrätig)
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