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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)
Adorján Kovács wurde 1958 in Stolzenau/Weser als Sohn ungarischer Eltern geboren. Studium der Medizin (Dr. med.), Zahnmedizin (Dr. med. dent.) und Philosophie (nicht abgeschlossen) in Ulm und Frankfurt am Main. Arbeit als Stabsarzt in Hamburg und als Gesichtschirurg am Klinikum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Dort Forschung unter anderem zu Grenzindikationen der dentalen Implantologie und Habilitation zur intraarteriellen Chemotherapie und Chemoembolisation im Kiefer- und Gesichtsbereich; apl. Professur. Nostrifizierung der Habilitation an der Semmelweis-Universität in Budapest (Dr. habil.). Ab 2008 selbständig in freier Praxis. Seitdem auch intensive Arbeit als freier Schriftsteller zu musikalischen, literarischen, kulturellen, politischen Themen; publiziert in diversen Zeitschriften. Publikationsverzeichnis siehe unter www.adorjan-kovacs.de.
Kovács, Adorján:
Sándor Petöfi – »Dichter sein oder nicht sein«. Dichtung und Deutung
2023, 303 S., Gb
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3959302762
ISBN-13: 9783959302760
34,00 €
Der romantische Dichter Sándor Petöfi (1823–1849) ist der international bekannteste Autor Ungarns. Er soll hier zu seinem 200. Geburtstag neu vorgestellt werden; nicht als der Volks-, National- und Revolutionsdichter, zu dem er von unterschiedlichsten politischen Strömungen erklärt worden ist, sondern unter literarischen Gesichtspunkten, die ihn als einen poetologisch bewußten, vielseitigen, inhaltlich widersprüchlichen, experimentellen und Entwicklungen der Zukunft antizipierenden Autor ausweisen. Es ist diese literarische Qualität, die ihn zu einem der größten Lyriker überhaupt macht. Diese Monographie kann durch die vielen zitierten Gedichte in ausgesuchten Übersetzungen auch als Auswahl von Petöfis Lyrik gelesen werden.
Kovács, Adorján:
Die Verwirrung der öffentlichen Vernunft
2017, 110 S., Kt
Verlag: Hess
ISBN-10: 3873366150
ISBN-13: 9783873366152
12,80 €
Was sich heute in den öffentlichen Bereichen wie der Geschlechterpolitik oder der Wirtschaft als vermeintlicher Fortschritt präsentiert, ist eine zunehmend katastrophal sich auswirkende Abkehr von vernünftigen Problemlösungen, die durch Ideologien ersetzt wurden. Man beruft sich zum Beispiel apodiktisch auf die Moderne , anstatt zu sagen, welche Gründe man heute hat, die man früher nicht hatte. Konservativ zu sein bedeutet daher aktuell Rückkehr zur Rationalität und für einen nicht-katastrophischen Wandel der Gesellschaft einzutreten, der einzig fortschrittlich genannt zu werden verdient.
Kovács, Adorján:
Die irrationale Linke
2017, 148 S., Kt
Verlag: Hess
ISBN-10: 3873366142
ISBN-13: 9783873366145
12,80 €
Die in diesem Buch vorgelegte publizistische Beobachtung der Linken aus den letzten Jahren zeigt eine früher ernstzunehmende und traditionsreiche, heute intellektuell zerrüttete geistig-kulturelle Strömung, deren auf die Zerstörung aller natürlichen und gewachsenen Bindungen gerichteter politischer Einfluss verheerend ist. Die Linke liefert zudem heute allen Ernstes den intellektuellen Unterbau für den globalisierten Kapitalismus . Die für sie typische Maximierung von angeblich fortschrittlichen Forderungen, die mit immer größerer Intoleranz gegenüber Andersdenkenden immer gewaltsamer durchgesetzt werden sollen, könnte wieder zu einer Reaktion führen.
Kovács, Adorján:
Der schöne Taumel vor dem Fall. Literatur und Kunst an der Schwelle der Auflösung Europas
2016, 396 S., Gb
Verlag: Hess
ISBN-10: 3873365960
ISBN-13: 9783873365964
18,90 €
Das Nachdenken über Werke der Literatur, Musik, bildenden Kunst, Mode oder des Films führt immer zu einem Nachdenken über die Zeit, in der man lebt sonst wären diese Kunstwerke tot. Es geht um die an ihnen und durch sie sichtbar werdenden Symptome der Zeit. Jedenfalls hat die abendländische Gesellschaft, ihrer selbst nicht mehr sicher, auch nach den Weltkriegen noch einmal eine letzte kulturelle Blüte vor dem Fall hervorgebracht. Die Kunstwerke weisen auf eine mögliche Rettung, freilich nur den, der es erkennen will. Dieser Blick auf die taumelnde Kultur Europas ist jedenfalls nicht pessimistisch, sondern realistisch. Auch das Ende hat schließlich seine morbide Schönheit.