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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt; und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.« (Otto von Bismarck)
Florian Kiesewetter wurde 1990 in Nordhausen geboren. Seit dem Abitur auf einer Bildungsreise durch Kanada, möchte er Medizin studieren. Er stellt sein von mehreren Dichtern gepriesenes literarisches Debüt bei Arnshaugk vor.
Kiesewetter, Florian:
Sternbildsonate. Gedichte
2009, 72 S., Kt
Verlag: Arnshaugk
ISBN-10: 3926370386
ISBN-13: 9783926370389
8,00 €
Seit langer Zeit ein lyrisches Debüt, das inhaltlich und formal aufhorchen läßt. Die 33 vielstrophigen gereimten Gedichte lassen sich in drei Gruppen einteilen: Die erste Gruppe erinnert an Gothic-Kultur, an die Schwarze Szene mit ihrer Faszination für Gräber und Grüfte. Diese Gedichte entsteigen einer traumgeleiteten Phantasie, deren Bezugspunkte das Ende, der Untergang, der Schrecken und die Nacht sind. Apokalyptisches steht im Vordergrund. Die Düsternis wird von zarten Liebesgedichten unterbrochen, die an die Minne des Mittelalters gemahnen und aus denen die Sehnsucht einer Generation nach Ritualen und überpersönlichem Eingebundensein steht. Zum Ende hin zeigt sich eine Überwindung des Nihilismus und eine Vermählung der beiden Gedichtgruppen. Die dritte Gruppe sind astrologisch orientierte Selbstbestimmungen, die schließlich in der heimatlichen Landschaft des Harzes ihren Kulminationspunkt finden.