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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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Neuerscheinungen

Brigandes, Les: Das Manifest der Zukunft im Klan. 2017. 111 S., 44 farb. Abb. 320 gr. ISBN 3-944064-87-9. Lw. 24,– €*

Seit Februar 2015 macht die Musikgruppe »Les Brigandes« im Internet und anderen Medien auf sich aufmerksam. Mit ihren Musikvideos und vor allem durch ihre streitbar-bissigen und provozierenden Lieder haben »Les Brigandes« fernab vom Kulturbetrieb internationale Bekanntheit erlangt.
Diese Unabhängigkeit wurde durch eine Lebensweise möglich, die hier als »Zukunft im Klan« beschrieben wird. Diese »Großfamilie« ist eine spartanische Güter- und Lebensgemeinschaft von Kämpferinnen und Kämpfern mit ihren Kindern, die sich von der Weltordnung und deren mächtigem Verbündeten, dem Individualismus, losgesagt haben und Inseln in der allgemeinen Verwüstung bilden. Mit dem dokumentarisch illustrierten Manifest stellt der »Klan der Briganden« einen gangbaren Weg vor, auch heute die europäische Kultur zu bewahren, unverfälscht zu leben und Kinder in einem heilen Umfeld aufwachsen zu lassen.
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Brigandes, Les: Manifeste des Clans du futur. 2017. 4°, 49 S., 39 farb. Abb. 100 gr. ISBN 3-944064-86-0. Kt. 16,– €*

Depuis février 2015, le groupe musical « Les Brigandes » s’est fait connaître sur Internet et dans les médias. Par leurs vidéos, et surtout par leurs chansons contestataires et provocatrices, les Brigandes ont acquis une notoriété internationale, en marge du système culturel de l’ordre établi.
Cette indépendance se reflète dans un mode de vie qui est décrit dans le « Manifeste des clans du futur ». Le clan est une communauté spartiate de vie et de biens formée par des combattants et leurs enfants, qui se sont séparés de l’Ordre mondial et son allié, l’individualisme, pour établir des oasis au milieu de la désolation générale.
Avec ce manifeste documentaire illustré, le « Clan des Brigandes » propose une alternative positive pour vivre dignement et librement, protéger la civilisation européenne et éduquer les enfants dans un contexte culturel sain.
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Hennig, Sebastian: Unterwegs in Dunkel-Deutschland. 2017. 175 S., 71 farb. Abb. 480 gr. ISBN 3-943721-01-9. Gb. 24,– €

Die dreiste Volksbeschimpfung ist in einem anderen Sinne als dem gemeinten bitter wahr, denn außerhalb von Semperoper und Frauenkirche, wo die Sieger die Einheit feiern, ist es finster in Sachsen. In sterbenden Dörfern wird nur noch für Altgold-Ankauf geworben. Überall zeigt sich, daß nicht etwa die DDR-Irrlehren, sondern die deutsche Geschichte und das deutsche Volk dem Ausverkauf preisgegeben sind. Hennigs Wanderungen lassen verwachsene Wege, zerfallene Brücken, abgerissenen Gründerzeitstolz und verwaiste Kirchen sprechen. Ein Report des Niedergangs und der Schande.
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Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Liebe. 6. Jg. 2016. 336 S. 346 gr. ISBN 3-944064-78-X. Kt. 10,– €

Ob heftige, unverhoffte oder vergebliche Liebe – das Thema bleibt ewig jung und für immer neue Gestaltung offen. Weil das Titelthema so ergiebig ist, stehen dieses Mal auch Lyrik- und Essayteil unter diesem Motto. Das Jubiläum geht diesmal an Cervantes und Shakespeare, wobei Don Quijote und Hamlet mit den meisten Arbeiten bedacht wurden.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Peter Anderson, Johann Felix Baldig, Michael Beleites, Peter Bickenbach, Peter Braukmann, Bettina Brüggemann, Werner Brüggemann, Frank Böckelmann, Björn Clemens, Reinhard Falter, Konrad Fischer, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Maria Cornelia Gräfin Strachwitz, Uwe Haubenreißer, Friedrich Hebbel, Sebastian Hennig, Alexander von Hohentramm, Gisela Hunger, Burkhard Jahn, Wolf Kalz, Wolfgang Kaufmann, Michael Klonovsky, Horst Köhler, Guido König, Hans Krieger, Uwe Lammla, Baal Müller, Janna Ney, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Gunter Preuß, Torsten Preuß, Stefan Raile, Martin Raschke, Gisela Rein, Helmut Roewer, Hansjörg Rothe, Siegfried Schröder, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Eberhard Straub, Molch von Tockenburg, Ilse Tödt, Herbert Ulrich, Holger Uske, Volkmar Weiss, Marc Zöllner, Benjamin Jahn Zschocke.

Titel derzeit nicht lieferbar

Hennig, Sebastian (Hg.): Von eytel Raub und Strauchdieberey. Ein Schelmengeständnis. 2017. 158 S. 250 gr. ISBN 3-944064-74-7. Gb. 18,– €*

Chemnitz in den Neunzigern. Bittere Not für die einen, Goldgräberstimmung für die anderen. Das Werk von Generationen wird verzockt, und zum Zug scheint zu kommen, wer dreist genug ist. Für Heranwachsende ist die Autorität zerbrochen und keine neue in Sicht. Wer mit besserer Ortskenntnis verfolgende Polizeiautos erfolgreich abhängt, verliert den letzten Respekt vor der Ordnung. Den Triumph auf der Straße verlacht aber die magere Barschaft, und Leergutklau ist auf Dauer unergiebig. Da hilft nur noch ein Banküberfall! Spätestens hier erweist sich, daß wir es nicht mit abgebrühten Ganoven, sondern mit Kindsköpfen zu tun haben. Die Härte der Buße wird nicht verschwiegen. Überhaupt zeigt die charmante Räuberpistole Glanz und Dürftigkeit der Jugend auf unsentimentale Weise und setzt dem »Wilden Osten« ein ganz eigenes Denkmal.
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Kurowski, Franz: Thüringen. Von der Vorzeit bis heute. Herrscher - Residenzen - Land und Leute. 3. überarb. Aufl. 2017. 4° 392 S., 235 s/w, 80 farb. Abb., 23 Ktn., 32 Tab. 1600 gr. ISBN 3-944064-79-8. Gb. 39,80 €*

Beginnend mit den ersten Steinzeitjägern über Kelten, Römer und Hermunduren bis zum ersten germanischen Königreich – mit seiner Heiligen, der Königstochter Radegunde – wurde Thüringen von fränkischen Truppen erobert und mit Fiskalgütern, Markenherzögen und Königshöfen durchzogen. Der Kampf gegen die Wilzen und Sorben an der Ostgrenze und die Missionierung durch Bonifatius führten zur ersten Landgrafen-Dynastie der Ludowinger, deren Hauptresidenz schließlich die Wartburg wurde.
Mit höfischen Festen und Sängerwettstreiten der Großen dieser Kunst – darunter Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide – und der bedrückenden Geschichte der Heiligen Elisabeth erlebte die Wartburg ihren ersten Höhepunkt. Martin Luther, der hier die Bibel übersetze, markierte die Zeit der Reformation. Als die Burschenschaften zur Wartburg empor marschierten, erlebte sie ihren dritten großen Glanzpunkt.
Trotz der Verheerungen Thüringens durch Bauernkrieg, den Schmalkaldischen Krieg und den Dreißigjährigen Krieg gediehen die Reichsstädte. Reichsritter und Grafen gründeten eine Vielzahl kleiner Residenzen mit prunkvollen Schlössern, die noch heute die Vielfalt und Schönheit Thüringens markieren.
Die Städte und ihre Universitäten, an ihrer Spitze Jena, machten Geschichte, Kurorte und Heilbäder entwickelten sich zu besonders attraktiven Anziehungspunkten.

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Kurtagic, Alex: Mister. Roman. Aus dem Englischen von Christine Mey. Vorwort von Tomislav Sunic. 2016. 527 S. 630 gr. ISBN 3-944064-73-9. Gb. 24,– €*

Ein statusbewußter IT-Berater reist für eine Woche nach Madrid zu Geschäftsterminen mit der Firma Scoptic, um ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Buchhaltungssystem zu installieren. Als anerkannter Wissenschaftler erwartet er seriöse Geschäfte mit einer seriösen Organisation. Aber ihn erwartet eine überbevölkerte Welt mit Wüstenklima und Wassermangel, Hyperinflation, bröckelnder Infrastruktur, multikultureller Kriminalität, Korruption auf allen Ebenen und eine globalistische Regierung, die jeden Aspekt im Leben eines Menschen zu regulieren und zu besteuern sucht.
In seinem ersten Roman präsentiert Kurtagić eine düstere und sarkastische Beschreibung der alltäglichen Auswirkungen des Lebens in einer Welt, in der sich die gegenwärtigen gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und demographischen Tendenzen ungehindert fortsetzen konnten. Der Roman ist voll von verschleierten Informationen und okkulten Bezügen und zeigt in akribisch ausgeführten Szenen und bizarrer Logik, wie Gesetzestreue zum Alptraum wird.

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Markus, Mario: Bildkraft der Substanzen. 2D-Kristalle zum Selbermachen. 2017. 208 S., 96 farb., 80 s/w Abb. 300 gr. ISBN 3-944064-77-1. Gb. 22,– €*

Die hier beschriebenen Kristalle wachsen wie Eisblumen auf einer Fläche, das heißt zweidimensional, und zwar innerhalb von Minuten. Sie stehen so im Gegensatz zu Kristallen die im Raum, die dreidimensional wachsen, und variieren stark je nach der gelösten Substanz und ihrer Konzentration, des Lösungsmittels, der Temperatur, der Feuchtigkeit, der Schichtdicke der Lösung auf der Fläche, dem Zusatz eines von vielen Polymeren, wie etwa Gummi arabicum oder Gelatine, sowie der Konzentration eines solchen Polymers. Aufgrund der riesigen Möglichkeiten von Kombinationen dieser Versuchsbedingungen fühlt man sich als Entdecker in einem »chemischen Dschungel«. Weil man das Ergebnis einer Kombination von Parametern nicht voraussagen kann, wird jedes Experiment zum Abenteuer und kann leicht süchtig machen. Das reich bebilderte Buch will zur Nachahmung anregen.
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Der Verlag verdankt seinen Namen dem Hügel, auf dem ich getauft wurde und zu dem ich nach 25 Jahren Exil zurückgekehrt bin. Er wurde 1986 in München gegründet und residiert seit 2009 am Weltwitzer Weg Nummer 8. Das Signet des Verlages ist die heraldische Figur der »ausgerissenen Linde«. Die Linde ist der Baum des Volkes und auch der Baum der Deutschen. Sie steht für die Beständigkeit des Vegetativen, oft treibt sie in niedergebrannten Burgen und Dörfern erneut aus und lebt manchmal tausend Jahre. Die »ausgerissene Linde« gedenkt der Entwurzelung, die aber gleichwohl Herzblätter trägt.

Der Verlag fühlt sich besonders der deutschen Dichtung verpflichtet, pflegt aber auch Kunst, Musik und Geistes­wissenschaften und setzt sich für eine nichtreduktionistische Naturkunde ein. Auf den entsprechenden Seiten finden Sie das Gesamtprogramm um einige Titel vermehrt, die wir von Partnerverlagen oder als Restposten übernommen haben. Mit der »Suche« greifen Sie auf 21.000 oft vergriffene Titel der Versandbuchhandlung zu. Eine Auswahl finden sie in gedrucken Katalogen. Bitte beachten Sie auch unser Periodikum »Das Lindenblatt«, von dem 2016 die sechste Ausgabe mit dem Thema »Liebe« erschien. Hier finden Sie zeitgenössische Lyrik und Prosa mit einem traditional orientieren Anspruch, Essayistisches und Kritisches in großer Fülle zu niedrigem Preis. Seit Januar 2015 hat Arnshaugk den Telesma-Verlag übernommen und führt dieses Programm in einer eigenen Reihe weiter.

Arnshaugk ist nicht nur ein Verlag, sondern auch eine alternative Kolonie zum Leben und Arbeiten. Direkt an der Bahn und doch im Wald, mächtige Linden, Eichen und Buchen bergen auf fast drei Hektar Land Möglichkeiten zu Rückzug und Gemeinschaft für Familien, Künstler, gläubige Menschen und überhaupt Leute, die vom »american way of life« genug haben. Das Bild 1 zeigt den mittleren Gebäudekomplex, in dem sich das Lektorat, ein Konferenzraum, die Bibliothek und das Handlager befinden. Im Hauptgebäude (Bild 2) residiert eine Sicherheitsfirma, außerdem ist hier das Hauptlager des Verlages, im Erdgeschoß vor allem Paletten, im ersten Stock viele Regalmeter mit Büchern aller Wissensgebiete. Im östlichen Teil des Grundstücks brachten wir eine Schreinerei (Bild 3) unter, die nicht nur unsere Dachstühle erneuerte, sondern vielen Menschen Brot gibt. Hier wird auch am Wochenende gesägt, gehobelt und bewiesen, daß Mitteldeutschland nicht stirbt. Etwas weiter bergan das Schwimmbad (Bild 4), im Walde versteckt und doch nur einen Sprung weit von Arbeit und Leben. So auch die Sonnenwiese (Bild 5), auf der, wie überall, die Kinder fehlen, die hoffentlich bald hier einziehen. An den Wohnungen (Bild 6) wechseln Wiese und Wald, der Hausputz verschwindet langsam hinter Weinranken. Ein Waldweg (Bild 7) führt aus dem bereits erschlossenen Grundstück zum neuerworbenen »Block«. Der mag zwar (Nahaufnahme Bild 8) architektonisch keinen Schönheit sein, bietet aber sehr viel Raum. Im Erdgeschoß entstehen ein Speisesaal und dreißig Zimmer in der Art einer Jugendherberge. Hier wird der Arbeitskreis für deutsche Dichtung seine Treffen abhalten und hoffentlich auch viele andere Initiativen. Auf der anderen Seite des Blocks (Bild 9) sieht noch ziemlich trostlos aus. Fruchtbare, quellenreiche Felder wurden vom DDR-Sozialismus zuasphaltiert. Inzwischen hält aber hier schon wieder eine Famlie Schafe, Hühner und Hasen. Bald werden hier zwischen Waldgruppen Weiden und Gemüsebeete liegen. Zusätzlich zu diesen Kapazitäten verfügen wir auch über den wenige Schritte entfernten Bahnhof (Bild 10), vom jeweils stündlich Züge nach Saalfeld und Leipzig fahren. Hier sind einige Wohnungen vermietet, aber auch noch sehr große und schöne zu vergeben. Im Erdgeschoß soll eine Buchhandlung entstehen, weiterhin eine Kunstgalererie und Veranstaltungsräume.

Melden Sie sich, wenn Sie Ideen einbringen und im fruchtbaren Orlagau leben wollen. Für Automobilisten liegt der Zubringer zur A9 nur wenige Meter vom Grundstück entfernt. Sie sind hier nur aus der Welt, solange Sie dies wünschen. Abgesehen von unserer Aufgeschlossenheit für vieles suchen wir als kinderloses Paar dringend einen Nachfolger für die Führung des Verlages mit guter Allgemeinbildung, Beharrlichkeit, Erfolgswillen und der Bereitsschaft, sich technisch und kaufmännisch einarbeiten zu lassen und Verantwortung zu übernehmen. Kapital ist nicht erforderlich.

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