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ARNSHAUGK VERLAG
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt;
und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.«
(Otto von Bismarck)

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95930220 Zoellner, SOS Britannia18.00 €
95930210 Jacob, Ueber die Natur der Natur28.00 €
18000110 Arnshaugk Gesamtverzeichnis 20210.40 €
18013055 Hebbel, Werke20.00 €
88479141 Michelsen, Unruhige Buerger28.00 €
86917530 Wolff, Kleine Buch vom Schutzengel4.99 €
78312225 Wolff, Sieben Engel hat der Mensch12.90 €

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Stichworte (je mind. 4 Buchstaben):      Verlag:      Katalog:      

Max Weber
Weber, Max: Politik als Beruf. 1999. 85 S. 214 gr. ISBN 3-7632-4902-8. Gb. 22,– €

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Weber, Max: Der Sozialismus. 1995. 119 S. 151 gr. ISBN 3-89547-077-5. Kt. 16,90 €

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Weber, Max: Die protestantische Ethik und der »Geist« des Kapitalismus. Textausgabe auf der Grundlage der ersten Fassung von 1904/05 mit einem Verzeichnis der wichtigsten Zusätze und Veränderungen aus der zweiten Fassung von 1920. 1993. 203 S. 340 gr. ISBN 3-8257-4771-9. Kt. 12,– €*

Diese Editionsarbeit macht deutlich, in welchem Maße Webers großer Entwurf, der als die entscheidende inhaltliche und methodologische Gegenposition zur Marxschen Geschichtstheorie verstanden wird, zugleich auch sein persönlichstes Buch ist.

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Scaff, Lawrence: Max Weber in Amerika. 2013. 375 S. 700 gr. ISBN 3-428-13891-0. Gb. (gemängelt) 14,– €

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Steding, Christoph: Politik und Wissenschaft bei Max Weber. Nachdr. d. Ausg. Breslau 1932. 2011. 119 S. 200 gr. ISBN 3-926370-71-8. Gb. 34,– €*

Die Soziologie gilt als linke Domäne, und so verwundert es wenig, daß ihr Klassiker Max Weber seit 1945 nur von links rezipiert wird. Dabei war Weber alles andere als ein Linker, er trat bei den »Alldeutschen« aus, weil diese ihm nicht konsequent genug völkisch waren. Aber er hat sich im hohen Alter mit den Weimarer Verhältnissen arrangiert und geht deshalb heute als »Demokrat« durch. Sein Hauptwerk »Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus«, das er klarer »calvinistische Ethik« genannt hätte, also der Zusammenhang von Religion und Wirtschaftssystem, aber auch seine scharfe Kritik aller »Gesinnungsethik« bergen profundes Material für konservatives Denken. Der vorläufig letzte Rechte, der diesen Brunnen ausgeschöpft hat, war Christoph Steding, der mit der hier wieder aufgelegten Schrift 1931 in Marburg bei Wilhelm Mommsen promoviert wurde.

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Bube, Tobias: Zwischen Kultur- und Sozialphilosophie. Wirkungsgeschichtliche Studien zu Wilhelm Dilthey. 2007. 772 S. 1250 gr. ISBN 3-8260-3472-4. Kt. 86,– €

Wilhelm Dilthey entwirft seine Theorie der Geisteswissenschaften nicht zuletzt, um die entstehende Soziologie einzudämmen. Dennoch werden seine Ideen nicht nur hermeneutisch, sondern – u.a. von Simmel, Max Weber, Mannheim, G.H. Mead – auch soziologisch weiterentwickelt. Ein Fächer von Anschlüssen entsteht. Auf welche Weise versucht Dilthey, noch einmal zusammenspannen, was in Gesellschaft und Wissenschaft auseinanderdriftet? Seine Sozial- als Kulturtheorie erschließt sich über die Anschlüsse an seine Lehrer Ranke und Trendelenburg. Entscheidend aber ist der Rückgriff auf Schleiermachers kulturphilosophische „Ethik“, die selbst bereits, mehr noch als die Hermeneutik, eine „Logik der Geisteswissenschaften“ darstellt.Die Spannung zwischen Freiheit der Kultur und Machiavellismus der Politik in der ab 1870 verspätet, dann aber rapide aufbrechenden deutschen Gesellschaft prägt auch Diltheys berühmte literaturgeschichtliche und komparatistische Studien: Der deutschen „Kunstperiode“ wird der englische Gesellschaftsroman entgegengehalten, Ranke mit der Zivilisationsgeschichte Macaulays kontrastiert.

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Conrad, Dieter: Gandhi und der Begriff des Politischen. Staat, Religion und Gewalt. 2006. 309 S. 522 gr. ISBN 3-7705-4312-2. Kt. 62,– €

In Conrads Rekonstruktion erweist sich Gandhis Theorie des Politischen als die avancierteste, weit über Max Weber, Carl Schmitt und andere westliche Theoretiker hinausweisende Position. Dieses Buch des 2001 verstorbenen Rechtswissenschaftlers und Südasienspezialisten Dieter Conrad, der am Heidelberger Südasieninstitut indisches Recht lehrte, entdeckt Gandhi als politischen Theoretiker und stellt ihn den europäischen Theorien als Herausforderung zur kritischen Auseinandersetzung mit unserer eigenen Tradition gegenüber. Aus unzähligen Äußerungen destilliert Conrad Gandhis politische Theorie und bringt sie, auf Augenhöhe mit der westlichen Theoriebildung zu Fragen von Staat und Gewalt, Politik und Religion, in die Form einer systematischen und kohärenten Darstellung. Das führt zu einer neuen Sicht auch auf die westliche Tradition, über die man in diesem Buch ebenso viel lernt wie über die indische und die wohl selten in solcher Klarheit und Prägnanz auf den Begriff gebracht wurde wie in dieser kontrastiven Darstellung. Conrads Darstellung von Gandhis Denken ist das genaue Gegenteil dessen, was Edward Said als "Orientalismus" gebrandmarkt hat. Hier wird der Osten nicht zum kulturell Anderen verfremdet, sondern als Partner eines universellen Diskurses wahrgenommen, der uns in vieler Hinsicht weit voraus ist und uns zu völlig neuen Sichtweisen und Lösungsmöglichkeiten unserer Probleme führen kann.
Inhaltlich geht es um eine Neubestimmung des Verhältnisses von Politik und Religion, die in der gegenwärtigen politischen Weltlage eine neue Aktualität besitzt, sowie um eine Redefinition des Politischen, das hier nicht im Rückgang auf Staat und Gewalt als den letztinstanzlichen Fundamenten politischen Handels bestimmt wird, sondern aus dem Bezug auf Gemeinschaft und Repräsentation erschlossen wird. Als das im ursprünglichsten Sinne politische Handeln erscheint so nicht die Ausübung herrscherlicher Gewalt, sondern das Eintreten für Andere. In diesem Handeln konstituiert sich zuallererst der politische Verband, aus dem dann der Staat hervorgeht, der bei westlichen Begriffsbestimmungen des Politischen meist am Anfang steht und als Ursprung vorausgesetzt wird.

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Sigwart, Hans J: Das Politische und die Wissenschaft. Intellektuell-biographische Studien zum Frühwerk von Eric Voegelins. 2005. 305 S. 590 gr. ISBN 3-8260-2808-2. Kt. 45,– €

Eric Voegelin gilt international als einer der grossen politischen Denker des 20. Jahrhunderts. Sein Werk erfreut sich mittlerweile auch in Deutschland, wo es bis Ende der 1980er Jahre eher verhalten rezipiert wurde, stetig wachsender Aufmerksamkeit.
Die vorliegende Arbeit macht erstmals den Versuch einer umfassenden Interpretation von Voegelins Frühwerk (bis zu seiner Emigration aus Wien in die USA 1938). Im Zentrum steht die Rekonstruktion der politiktheoretischen Konzeption einer "Staatslehre als Geisteswissenschaft", die Voegelin in kritischer Auseinandersetzung sowohl mit der juristisch-historischen Staatsrechtslehre als auch mit der verstehenden Soziologie der Weimarer Zeit entwickelt. Unter anderem wird dabei exemplarisch Voegelins kritische Rezeption Max Webers und Carl Schmitts beleuchtet.
Sigwarts Studie versucht, Voegelins Werk "intellektuell-biographisch", in seiner Dimension als "Denkweg" zu interpretieren und auf seine Erfahrungsgrundlage hin durchsichtig zu machen. Besonders Voegelins frühe "Amerika-Erfahrung" und seine "Erfahrung des Nationalsozialismus" sind für seine frühe wissenschaftliche Position von formativer Bedeutung. Voegelins Konzeption erweist sich vor diesem Hintergrund als philosophisch-hermeneutisch inspirierte und dezidiert kultur- und zivilisationsvergleichende Politikwissenschaft, die auf der Grundlage eines genuinen Verständnisses des "Politischen" eine sehr eigenständige wissenschaftliche Deutung der Grundprobleme des 20. Jahrhunderts formuliert.

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Rinofner-Kreidl, Sonja: Mediane Phänomenologie. Subjektivität im Spannungsfeld von Naturalität und Kulturalität. 2003. XV, 406 S 765 gr. ISBN 3-8260-2499-0. Kt. 49,50 €

Subjektivität verweist auf ein vielfältiges Problemfeld. Dazu gehört, daß die Welt gemäß partikularer Standpunkte und Einstellungen gegeben ist, daß ein Anderer nicht an meinem Erleben teilhaben kann, daß allem Tun eine Entscheidung zum Werthalten bestimmter Zwecksetzungen zugrundeliegt, mithin auch jede Theorie in einer Praxis gründet. Wie geht ein phänomenologisches Denken mit Problemen der Subjektivität um? Mit welcher Idee von Objektivität ist die Anerkennung einer wesentlichen Subjektbezogenheit des Gegebenen verträglich? Was bedeutet die Paradoxie der Subjektivität für das Selbstverständnis der transzendentalen Phänomenologie? Die vorliegenden Studien zielen darauf, diese Fragen zu beantworten. Dabei wird die Innensicht eines phänomenologischen Philosophierens in einer ideengeschichtlichen und systematischen Perspektive um zwei Außensichten ergänzt. Zum einen wird untersucht, was wir im Hinblick auf die Schlüsselthematik der Subjektivität gewinnen, wenn wir alternative Problemformulierungen (z. B. Immanuel Kants, Karl Mannheims und Max Webers) in Betracht ziehen. Zum anderen wird erörtert, ob ein phänomenologisches Denken Modelle der Naturalisierung des Subjektiven in der Erkenntnistheorie, in den Kognitions- und Sozialwissenschaften wirksam kritisieren kann.

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Vahland, Joachim: Max Webers entzauberte Welt. 2001. 203 S. 410 gr. ISBN 3-8260-1909-1. Kt. 25,– €

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Kruse, Volker: Geschichts- und Sozialphilosophie oder Wirklichkeitswissenschaft? Die deutsche historische Soziologie im Kontext der logischen Kategorie René Königs und Max Webers. 1999. 309 S. 180 gr. ISBN 3-518-29007-X. Kt. 7,90 €

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Gephart, Werner: Handeln und Kultur. Vielfalt und Einheit der Kulturwissenschaften im Werk Max Webers. 1998. 225 S. 142 gr. ISBN 3-518-28974-8. Kt. 9,90 €

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Germer, Andrea: Wissenschaft und Leben. Max Webers Antwort auf eine Frage Friedrich Nietzsches. 1994. 232 S. 346 gr. ISBN 3-525-35768-0. Kt. 21,90 €

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Mommsen, Wolfgang / Schwentker, Wolfgang (Hg.): Max Weber und das moderne Japan. 2000. 552 S. 806 gr. ISBN 3-525-36241-2. Kt. 54,– €

Max Weber zählt in Japan zu den herausragenden westlichen Denkern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein Werk spielt in den japanischen Kultur- und Sozialwissenschaften eine wichtige Rolle und war für den Weg Japans vom Zaubergarten der traditionalistischen Kultur zur modernen Industriegesellschaft von großer Bedeutung. Umgekehrt hat auch Max Weber der asiatischen Welt ein besonderes Interesse entgegengebracht. Die japanische Weber-Forschung, die in der westlichen Wissenschaft bisher nur unzureichend wahrgenommen wurde, beschränkt sich schon längst nicht mehr auf die Rezeption der deutschen und angelsächsischen Ansätze, sondern legt eigene, sehr bedeutende Beiträge vor. Die Interpretationen des Weberschen Denkens aus einer nicht-westlichen Perspektive erweitern unseren Deutungshorizont und versprechen neue Einsichten.

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Bruhns, Hinnerk / Nippel, Wilfried: Max Weber und die Stadt im Kulturvergleich. 2000. 201 S. 300 gr. ISBN 3-525-35746-X. Kt. 34,– €

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