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92637044 Lersch, Kriegsgedichte12.00 €

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Zweiter Teil: Anhänge, Nachklänge und Register. 2018. 485 S. 650 gr. ISBN 3-944064-89-5. Gb. 58,– €

Der zweite Band des Denkmals für Heinrich Stieglitz ist seinem Werk gewidmet. In einem ersten, acht Anhänge (= Kapitel) umfassenden Teil werden „Der Dichter Heinrich Stieglitz“, seine Bilder des Orients und die im vierten Band derselben enthaltene Tragikomödie „China“ in Beziehung zur Gesamtheit der deutsch-orientalischen Dichtung des 19. Jahrhunderts gesetzt. Ein Verzeichnis der Publikationen und nachgelassenen Produktionen runden die Bestandsaufnahme ab. Dem Anhang „Heinrich Stieglitz als Texter“ folgt eine ausführlich kommentierte Bibliographie der Vertonungen seiner Gedichte. Der zweite Teil besteht aus rund 90 „Nachklängen“, das heißt: „einer kritischen Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen“, sowie einer kurzen Zusammenfassung. Ein dritter Teil enthält die Register für beide Bände der Monographie.

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Erster Teil: Biographie und Exkurse. 2018. 539 S. 890 gr. ISBN 3-944064-88-7. Gb. 58,– €*

Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlußreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen.
Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.

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Gundolf, Friedrich: Heinrich von Kleist. 2011. 208 S. 220 gr. ISBN 3-926370-53-X. Kt. 16,– €*

Ein wesentliches Werk des George-Kreises wird mir dieser Monographie von 1922 wieder aufgelegt. Gundolf beschreibt die Haupt- und Nebenwerke Kleists mit seiner sehr eigenen Methode, die unverwechselbar in der Rezeptionsgeschichte des großen Dramatikers ist.
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Hennig, Sebastian: Unterwegs in Dunkel-Deutschland. 2017. 175 S., 71 farb. Abb. 480 gr. ISBN 3-943721-01-9. Gb. 24,– €

Die dreiste Volksbeschimpfung ist in einem anderen Sinne als dem gemeinten bitter wahr, denn außerhalb von Semperoper und Frauenkirche, wo die Sieger die Einheit feiern, ist es finster in Sachsen. In sterbenden Dörfern wird nur noch für Altgold-Ankauf geworben. Überall zeigt sich, daß nicht etwa die DDR-Irrlehren, sondern die deutsche Geschichte und das deutsche Volk dem Ausverkauf preisgegeben sind. Hennigs Wanderungen lassen verwachsene Wege, zerfallene Brücken, abgerissenen Gründerzeitstolz und verwaiste Kirchen sprechen. Ein Report des Niedergangs und der Schande.
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Hofmannsthal, Hugo von: Wert und Ehre deutscher Sprache. Aufsätze. Mit einem Geleitwort von Burkhard Jahn. 2017. 203 S. 240 gr. ISBN 3-944064-75-5. Gb. 18,– €*

Die vorliegende Sammlung von Aufsätzen des Dichters, dem wir die Prägung einer ganzen Epoche zu danken haben, bewegt sich im Rang zwischen Olympischer Höhe des Genialen und einem bescheideneren – Auftrag und Situation geschuldeten – gleichwohl immer noch staunens­werten Niveau, das niemals unterschritten wird.
Es ist, als öffneten wir eine lang verschlossene, in seiner Bestimmung vergessene Tür, und wo der Ahnungslose vielleicht Dunkelheit erwarten könnte, Staub und Spinnweben, prangt uns ein Salon in strahlendem Licht entgegen, Entree zum Palast des Denkens jenseits der Moden, jenseits der marodierenden Bilderstürmer. (Aus dem Vorwort)

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Kalz, Wolf: Jüngeriana. Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk. 2013. 131 S. 180 gr. ISBN 3-944064-15-1. Lw. 24,– €

Dieses Büchlein gibt Auskunft zu Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk, zum anderen sind es solche mit Jüngers Jüngern, und schließlich sind es Begegnungen, die mir in zwei Dutzend Jahren loser Bekanntschaft mit dem Autor zuteil wurden.
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Lammla, Uwe: Das blaue Licht. Essays. 2014. 151 S. 180 gr. ISBN 3-944064-05-4. Kt. 12,– €*

Inhalt: Bauhaus und Lebensreform / Gradus ad Parnassum / Ein junger Dichter / Wider den Ästhetizismus / Musik und Revolution / Die Lust des Sokrates / Zweifrontenkrieg / Kaiphas und Barabbas / Barmherzigkeit / Betrachtungen eines Unpolitischen / Das blaue Licht / Schwarzarbeit / Nächstenliebe und Fernstenliebe / Wagner und sein Fall / Besuch in Fürstenwalde.
Weitere Werke von Uwe Lammla finden Sie unter »Werkausgaben«.
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Lammla, Uwe: Erlkönig. Essays zur deutschen Dichtung und Religion. 2009. 141 S. 155 gr. ISBN 3-926370-40-8. Kt. 12,– €*

Inhalt: Rechts und links. Eine Glosse / Das Reimgedicht. Ein modernes Tabu / Dein Reich komme. Meditationen zum Vaterunser / Erlkönig. Ballade und Mythos / Heiliger Hain. Rater und Refugium / Äquilibrium. Adnoten zur Umweltbewegung / Diktynna. Ein neues Jahrbuch / Europa. Motiv und Gestalt / Helenas Heimkehr. Erinnerungen an Aichelburg / Über das Pathetische / Die naturmagische Schule / Lieder des Prinzen Vogelfrei.
Weitere Werke von Uwe Lammla finden Sie unter »Werkausgaben«.
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Lange, Horst / Schaefer, Oda / Schäfer, Hans Dieter: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit einem Lebensbild, Nachwort, Anmerkungen. 2012. 343 S., 5 Abb. a. Taf. 420 gr. ISBN 3-926370-94-7. Kt. 24,– €*

Horst Langes Kriegstagebücher sind ein ungeschminktes Zeitdokument. Da Autor erwog zu keinem Zeitpunkt eine Veröffentlichung und legte den wenigen Lesern strengste Vertraulichkeit auf. Wir erleben vom Rußlandfeldzug bis zum Untergang der Reichshauptstadt Eindrücke, wie sie nur der Dichter der Nachwelt überliefern kann.
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Mangin, Serge: Erwachen in Sparta. Ein griechisches Tagebuch. 2008. 249 S. 360 gr. ISBN 3-926370-42-4. Kt. 17,50 €

Der römische Historiker Tacitus hielt in der Hohen Kaiserzeit seinen Landsleuten die Germanen vor Augen. An ihnen sollten die Römer ihre Dekadenz erkennen. Der französische Bildhauer und Wahlmünchener Serge Mangin konfrontiert uns in seinem Buch mit der alten Kultur von Sparta und dem dorischen Kreta. In seinem Tagebuch schreibt er von seinen Begegnungen mit dem Genius Loci des alten Hellas und jenen Menschen, die heute dort leben oder als Urlauber und Aussteiger ihre Träume verwirklichen wollen. Als Bildhauer, der es gewohnt ist, unter die Haut zu schauen, findet Mangin in seinem Turm auf Kreta – gleichermaßen Asylstätte eines Angewiderten, asketische Klause eines Stille und Erkenntnis suchenden Einsiedlers und hohe Warte eines Sehenden – die Kraft und die Konzentration, sich mit den brennendsten Niedergangsphänomenen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen: Infantilisierung, Amerikanisierung, spießiges 68er Gehabe, feministische Extremismem, staatliche Regelungswut und Machtgelüste, zunehmender Verlust der abendländischen Identität.

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Röcke, Till: Radardenker. Traktat über Gottfried Benns Prosa der Phase II. 2013. 160 S. 180 gr. ISBN 3-941094-11-4. Kt. 14,95 €*

Die Benn-Befreiung: Nach den Jahren der Okkupation durch Lesering und Dozenten-Gehirn ist das Werk des Gottfried Benn wieder Teil der freien Welt. Unter dem Liebhaberjoch verkümmerte die späte Prosa des längst zum süffigen „Klassiker der Moderne“ herabgewürdigten Freischärlers aus Berlin-Schöneberg zur läppischen Fingerübung. Zu lange galt der alte Prosa-Benn als raunender Buddha und drolliger Stoiker im weißen Kittel. Der Autor zieht nun den Schlussstrich und schlägt Benns Prosa-Experiment der „Phase II“ aus der Konkursmasse einstiger Größe. Er streicht die Züge eines unversöhnlich denkenden Dichters heraus, dessen primäres Anliegen nur ein Ausdrucksziel kennt: das der Zumutung. Die Phase II ist ein Minimalprogramm der Sezession von allem, es kommt aus dem Dichter-Ich und greift aus in gesellschaftliche Sphären - und es harrt der Vollendung.
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Schaefer, Oda: Auch wenn du träumst, gehen die Uhren. Erinnerungen bis 1945. 2012. 342 S., 1 Porträt. 480 gr. ISBN 3-926370-87-4. Lw. 28,– €*

Landschaft und Menschen Ostpreußens und des Baltikum sind erste Eindrücke des sensiblen Kindes. Vom Beginn der 20er Jahre an wird die schillernde, nervöse Hauptstadt Berlin und die Turbulenz des künstlerischen und literarischen Milieus zum Schauplatz des Lebensberichts. Im Mittelpunkt stehen Freundschaften, die sich gerade in der Isolation des Dritten Reiches und des Krieges bewähren müssen.
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Schaefer, Oda: Die leuchtenden Feste über der Trauer. Erinnerungen aus der Nachkriegszeit. 2012. 175 S. 260 gr. ISBN 3-926370-88-2. Lw. 28,– €*

Der zweite Teil der Erinnerungen Oda Schaefers beginnt mit der Flucht aus Berlin und beschreibt die kargen Jahre am Alpenrand. Die Dichterin und ihr kriegsversehrter Mann lehnen Einladungen nach Ost-Berlin ab, auch eine Villa eines verhafteten Nationalsozialisten mag ihnen nicht als Heim taugen. Mit der Währungsreform professionalisiert sich das geistige Leben in München und erstickt so manche kurzzeitige Hoffnung. Das Refugium bleibt allein die Natur, einsame Gänge durch die Berge und die Wälder. Die Dichterin betrachtet die Keimlinge im Frühjahr und meditiert über einer Schlangenhaut. Dem aufmerksamen Lesen kann nicht verborgen bleiben, was hier alles ausgespart wird.
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Schilling, Rolf: Das Holde Reich. Essays zur Symbolik. 1990. 239 S. 344 gr. ISBN 3-926370-05-X. Lw. 28,– €*

»Das Holde Reich: das ist zunächst die Landschaft, aus der ich komme, die Goldene Aue zwischen Harz und Kyffhäuser, wo der ganze Palimpsest von deutschem Mythos, Traum und Wahn zum Erbe gehört. Aber auch der andere Satz trifft zu: Das Holde Reich ist die Welt. Alles Symbolische deutet aufs Ganze: von hier aus spinnen sich Fäden zur Zahl, zur Gestalt, zur Falterwelt Chinas, zur Messingstadt, zum Hades, zu den Göttern und Sternen. Die Goldene Aue war nur der Einstieg, ein Schlüssel unter anderen, der Schlüssel für mich. Was mich am Traum-Harz lockt, ist nicht das Soziale, kaum das Historische, eher die Burgen als die Kirchen und vor den Burgen die Ruinen, aber auch diese im Grunde nicht: das alles ist Peripherie. Die Fährte, der ich zu folgen gewillt bin, führt zurück ins Elementare, zu den Thing-Linden, den Wallungen, die den Castellen vorausgingen, zu Adler, Schlange und Gral.«
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Das Holde Reich. Quedlinburger Prolog, 2. Gestalt und Lebenszeit. Ein Zahlenspiel um ernste Dinge, 3. Herbstwacht am Kyffhäuser, 4. Pilz-Paradiese. Ein Streifzug im Unteren Reich, 5. Falken und Falter. West-östliche Flugspiele ziwschen Tag und Traum, 6. Questenberg. Fährten im Traum-Harz, 7. Die Siegel Saturns. Ferneres über Zeit, Gestalt und Zahlen-Magie, 8. Der Unsichtbare Gral, 9. Eiche, Quester und Schlange.
Weitere Werke von Rolf Schilling finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Schilling, Rolf: Eros und Ares. Essays. 1994. 95 S. 112 gr. ISBN 3-926370-21-1. Kt. 12,– €*

In den drei Essays, die in diesem Buch erstmals erscheinen, nimmt sich Rolf Schilling Themen an, die in Deutschland mit einem Tabu belegt sind: "Eros und Ares" (1990) behandelt Liebe und Krieg als Wege der Grenzüberschreitung und Annäherung an die menschlichen Möglichkeiten, die wir mit den Namen der Götter bezeichnen. Es geht dem Autor um eine Wiedergeburt des Kultus jenseits des Christentums, des Eros jenseits der Psychoanalyse, der Kunst jenseits der Moderne und des Lebens jenseits der Demokratie. "Begegnung mit Breker" (1992) gedenkt der gemeinsamen Arbeit an dem Buch "Tage der Götter", das durch den Tod Arno Brekers zum Vermächtnis wurde. Darüberhinaus bietet der Essay eine profunde Kritik der Moderne und benennt die Gründe für die fortgesetzte Feme, der Brekers epochales Werk ausgesetzt ist. In den "Homerischen Fragen" (1992) geht es erneut um das klassische Menschenbild, die Möglichkeiten des Einzelnen und die mythische und geschichtliche Substanz, aus der er seine Identität gewinnt. Das Entscheidende bleibt die Apotheosen-Kunst, die Verherrlichung der irdischen Welt noch im Schmerz, die Bejahung des Lebens noch im Tod.
Weitere Werke von Rolf Schilling finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Schilling, Rolf: Kreis der Gestalten. Zwölf Huldigungen. 1990. 223 S. 324 gr. ISBN 3-926370-04-1. Lw. 24,– €*

Die Literatur ist ein Abenteuer. Nicht nur das des Schreibens, auch das des Lesens und Wiederlesens und, nicht zuletzt, das Abenteuer des Übersetzens. Wir entdecken Autoren oder verfehlen sie, manchen spüren wir jahrelang nach, von manchen werden wir jäh überfallen. Andere, die wir zu besitzen glaubten, gehen uns wieder verloren ... Es gibt Kometen und Meteore, Fixsterne und Wiedergänger. Am Ende sind es einige wenige, denen wir die Treue halten, die wir mit uns nehmen, wohin wir auch gehen.
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Stefan George. Gedanken über einen unzeitgemäßen Dichter, 2. Rede über Hofmannsthal. Zum 100. Geburtstag des Dichters, 3. Wagner oder die Liebe zum Perversen, 4. Wiederbegegnung mit Proust, 5. Zum Nietzsche-Tag. Rede auf dem Kirchhof zu Röcken, 6. Goethes magischer Touch, 7. Gedenkblatt für Dante Gabriel Rossetti, 8. Fritz Usinger zum Gedächtnis, 9. Weckruf und Mohn. Der Dichter Uwe Lammla, 10. Borges Trismegistos, 11. Abenteuer mit Swinburne, 12. Märchenhaftes Dasein. Anmerkungen zu Ernst Jünger, 13. Nietzsches Ring der Ringe

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Schilling, Rolf: Schwarzer Apollon. Essays zur Symbolik. 1990. 207 S. 308 gr. ISBN 3-926370-06-8. Lw. 24,– €*

»Apollon ist der Hirte des Lichts, der Gott der Traum-Gesichte und des Gesangs. Er ist aber auch der Stifter des Wahnsinns, der Bringer der Pest, der Zeichen-Spieler im Hintergrund des Geschehens. Im Unterschied zum Holden Reich ist im Schwarzen Apollon weniger von den Refugien der Natur als von der Symbolik der Geschichte die Rede. Wir können nicht verleugnen, daß wir in der Neige des Jahrhunderts, des Jahrtausends leben, in der Stunde der länger werdenden Schatten. Zuletzt und zuerst aber kommt es darauf an, wer man ist, auf die Kraft zur Metamorphose, zur Transsubstantiation. Dies ist mein Leib. Dies ist mein Blut. Erst wenn dein Blut in die Grube fließt, beginnen die Schatten zu sprechen.«
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Homo Aureus. Eine morphologische Phantasie, 2. Schwarzer Apollon. Zur Symbolik der Geschichte, 3. Geheimes Deutschland. Eine Elegie, 4. Stier, der sich opfert, Aion, der spielt. Aphorismen zur Dichtung, 5. Himmels-Zeichen. Ihr Wandel, ihr Bestand, 6. Das verweigerte Opfer, 7. Die Traum-Aufgabe. Winke zur magischen Biographie, 8. Das Goldene Vlies. Über classische Haltung, Stil und Tradition.

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Schühly, Wolfgang (Hg.): Natursprache. Deutsche Naturdichter der Nachkriegszeit. 2009. 181 S. 220 gr. ISBN 3-926370-37-8. Kt. 14,– €*

Mit Aufsätzen von Bernhard Gajek, Hans Dieter Schäfer, Andreas Müller, Klaus Gauger, Wolfgang Schühly, Klaus Müller-Richter, Daniel Bigalke und Kai Agthe zu Johannes Bobrowski, Wilhelm Lehmann, Günter Eich, Peter Huchel, Helmut Bartuschek, Oda Schaefer, Karl Krolow, Rolf Schilling, Joachim Werneburg und Uwe Lammla.

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Usinger, Fritz: Rose und Lotos. Kleine Prosastücke und Notizen. 1978. 61 S. 160 gr. ISBN 3-88138-029-9. Kt. 8,50 €*

Rose und Lotos, westliche und fernöstliche Weltbetrachtung stehen bei Fritz Usinger in einer produktiven Spannung. Der Dichter geht von der Gestaltidee aus und immer gelingt es ihm, im Gestaltlosen die Konsequenz aufzuzeigen, die notwendig zur Gestaltidee zurückführt.

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Winkler, Eugen Gottlob: Dichtungen, Gestalten und Probleme, Nachlaß. 2012. 533 S. 640 gr. ISBN 3-926370-86-6. Lw. 48,– €*

Das Gesamtwerk des Dichters, Gedichte, Erzählungen, Essays und Tagebuchnotizen, erstmals seit 1956 wieder gedruckt.

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Wolf, Dieter: Alles wird gut. Satirische Kolumnen. 2012. 217 S., 34 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-944064-00-3. Gb. 19,– €*

Hoffentlich wird nicht alles so schlimm, wie es schon ist! Andererseits: Irgendwie geht es ja immer weiter. Aber nicht nur weiter, oft auch höher. Und manchmal schneller als man denkt. Dann sagen alle: Wer hätte das gedacht! Hauptsache, man ist vorbereitet – auf ein Gebiet, welches auf den ersten Blick nicht gerade eine Vielfalt an Betätigungsmöglichkeiten verspricht, jedoch auf den zweiten Blick durchaus. Tritt der Ernstfall ein, dann ist nämlich alles eine Frage der Einstufung. Denn was nun kommt, zieht sich ja einigermaßen lang hin. Und dies ist keinesfalls übertrieben.
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Wolf, Dieter: Neun unerklärliche Welten. Satirische Kolumnen. 2011. 177 S., 34 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-926370-81-5. Gb. 18,– €

»Ziehen Sie sich mit diesem Buch irgendwohin zurück, wo sie alleine sind. Verraten Sie niemandem, wo Sie sind. Nehmen Sie eine ausreichende Menge an Mineralwasser mit. Die ordnungsgemäße Regierung ist gestürzt, nur wenige haben davon erfahren. Jätende Engel haben die Herrschaft (im Universum) übernommen. Man kann der guten Seite der Macht dienen.« (Euhemeros von Messene)
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