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Reihe Telesma bei Arnshaugk
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Dörr, Georg: Muttermythos und Herrschaftsmythos. Zur Dialektik der Aufklärung um die Jahrhundertwende bei den Kosmikern, Stefan George und in der Frankfurter Schule. 2007. 384 S. 700 gr. ISBN 3-8260-3511-9. Kt. 49,80 €

Seit Bachofen seine Entdeckung eines vorgeblich ursprünglichen, universalen Mutterrechts im Jahre 1861 in der Schweiz in einem voluminösen, schwer verständlichen Buch an die Öffentlichkeit gebracht hatte, fand dieser von ihm neu geschaffene Mythos bei zahlreichen, denkbar gegensätzlichen Lesern Aufmerksamkeit (von Friedrich Engels bis Alfred Bäumler). Im München der (vor-)letzten Jahrhundertwende führte die affirmative ‚Wiederentdeckung’ von Bachofens Mutterrechtsmythos durch die Kosmiker zum Gegenentwurf eines aus antiken Versatzstücken ‚zusammengebastelten’ Männer- und Herrschaftsmythos, der sich im späteren Werk Stefan Georges zu einer griechisch-germanischen Mythensynthese im Zeichen des Männerbundes verfestigte. Daß auf verschlungenen Rezeptionswegen die konträre Mythenkon-stellation von Mutter- und Herrschaftsmythos bis in die ‚Dialektik der Aufklärung’ (1947) Horkheimers/Adornos gelangte, wo im Odyssee-Kapitel der männlich-patriarchale Heros die weiblichen Mächte (Kirke, Sirenen) immer wieder überwindet, zeigt die bis heute weiterwirkende Faszination dieser ‚urtümlichen’ Mythen – und das nicht nur für den philosophischen Diskurs.

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Fritz, Heiko: Vom Wesen der Keuschheit. 2000. 96 S. 200 gr. ISBN 3-89621-109-9. Kt. 19,– €

Dieses Buch beschäftigt sich mit den Gegensätzen von Liebe und Keuschheit, religiöser Zuneigung zum Leben und christlicher Askese, dem Polaritätsgedanken von Ludwig Klages und dem monistischen „Leuchten“ in einer Person als höchstem Lebensausdruck bei Alfred Schuler. Dabei geht der Verfasser von der Dialektik Hegels aus, dass jeder Erscheinung ihr Gegensatz hinzugefügt werden muss, will man von einer Erfahrung des Bewusstseins sprechen. Wobei sich erweisen wird, dass die Keuschheit nicht ursprünglich der Gegensatz der Liebe ist, sondern der Tod.

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Klages, Ludwig: Goethe als Seelenforscher. 5. Aufl. 1989. 92 S. 165 gr. ISBN 3-416-00857-X. Gb. 16,– €

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Klages, Ludwig: Grundlegung der Wissenschaft vom Ausdruck. 11. Aufl. 1982. XV, 366 S. 578 gr. ISBN 3-416-00299-7. Kt. 28,– €

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Müller, Baal: Kosmik. Prozeßontologie und temporale Poetik bei Ludwig Klages und Alfred Schuler. Zur Philosophie und Dichtung der Schwabinger Kosmischen Runde. 2007. 416 S. 760 gr. ISBN 3-9810057-3-2. Gb. 49,80 €

Der Autor untersucht in seiner Tübinger Dissertation erstmals akribisch die philosophischen und poetologischen Beziehungen zwischen Ludwig Klages und Alfred Schuler. Klages wird als herausragender Theoretiker der Zeiterfahrung sowie der Selbstexpression alles Lebendigen dargestellt, und Schuler erscheint mit seinen radikalen Sprachexperimenten als Wegbereiter der literarischen Moderne.
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Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2017. 644 S. 600 gr. ISBN 3-944064-84-4. Gb. 56,– €

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.

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Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2. Aufl. 2018. 180 S. 300 gr. ISBN 3-944064-82-8. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Titel derzeit nicht lieferbar

Seegers, Johanna (Hg.): Über Franziska zu Reventlow. 2008. 264 S. 500 gr. ISBN 3-89621-200-1. Kt. 49,– €

In diesem Band wird dem interessierten Leser und der Forschung eine umfangreiche Materialsammlung von über 250 Besprechungen zu den Werken Reventlows, Porträts zur Person sowie verstreut und entlegen erschienenen Aufsätzen und Nachwörtern, Geburtstagsartikeln oder Nachrufen an die Hand gegeben. Die Dokumentation deckt einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren ab und reicht von den 1890er Jahren bis 2004. Neben den Rezeptionsdokumenten aus Zeitungen und Zeitschriften werden in einer zweiten Abteilung Erinnerungszeugnisse von Freunden, Schriftstellerkollegen und Gegnern abgedruckt, die sich in privaten Briefen, Memoiren und Schlüsselromanen finden. Insgesamt stellt der Band eine unverzichtbare Quellensammlung für die Beschäftigung mit Franziska zu Reventlow und ihren Werk dar.

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