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ARNSHAUGK VERLAG
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
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»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt;
und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.«
(Otto von Bismarck)

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95930220 Zoellner, SOS Britannia18.00 €
95930210 Jacob, Ueber die Natur der Natur28.00 €
95930223 Wolff, Agnes Miegel und Quarantaene14.00 €
78312225 Wolff, Sieben Engel hat der Mensch12.90 €

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Beleites, Michael: Umweltresonanz. Grundzüge einer organismischen Biologie. 2014. 2. Aufl. 2020. 688 S. 1460 gr. ISBN 3-948075-13-1. Gb. 45,– €*

Zweifel an der Selektionstheorie hatten schon viele. Eine schlüssige Alternative gab es bisher nicht. Die Lösung liegt jenseits von Darwinismus und Kreationismus: Im Zusammenhang zwischen genetischer Variation und ökologischem Milieu ist das Wirken der Natur erkennbar. Michael Beleites präsentiert das Ergebnis seiner Analyse als Umweltresonanz-Hypothese: Nicht Kampf und Konkurrenz bestimmen die Entwicklung der Arten, sondern der Zugang zu natürlichen Umweltinformationen. Er stellt der reduktionistischen Biologie eine organismische Biologie gegenüber, die die Funktionen der Organismen auf Systemeigenschaften der Arten und Ökosysteme zurückführt, deren Organe sie sind. Den genetisch-ökologischen Zusammenhang erklärt Beleites aus vier hier neu beschriebenen biologischen Perspektiven: genetische Kohäsion, dynamische Erblichkeit, organismische Integration und Umweltresonanz. Eine vom Selektionsdenken befreite Biologie entzieht der Wettbewerbs-Logik unserer Zeit das Fundament.
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Dahl, Jürgen: Der Tag des Astronomen ist die Nacht. Von der Vergeblichkeit der Himmelserforschung. 2000. 106 S. 280 gr. ISBN 3-933497-56-6. Kt. 8,50 €

Der Autor entwirft ein beklemmendes Bild vom Tun und Lassen dieser Wissenschaft. Mit seiner präzisen Analyse von Hypothesen, Fragestellungen und Folgerungen der Himmelsforscher weist er nach, wie grotesk, ja absurd vieles von dem ist, was sie suchen und jeweils finden oder gefunden zu haben glauben. Folgenlos bleibende Informationen sind noch das kleinere Problem, weit schlimmer sind jene Erkenntnisse, für deren Gewinnung und Verwertung militärische Interessen maßgeblich sind.

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Gartz, Jochen: Psilocybin. Ein Pilzwirkstoff mit Zukunft. 2020. 158 S., 17 s/w. u. 49 farb. Abb. 280 gr. ISBN 3-95930-215-0. Gb. 26,– €*

In diesem Buch wird die Geschichte der psychoaktiven Pilze, ausgehend von den mexikanischen Pilzzeremonien, detailreich beschrieben. Der Autor spannt einen weiten Bogen von den Forschungen der Wassons, Roger Heims und Albert Hofmanns über die anfängliche Euphorie und die spätere Dämonisierung bis zur Neuaufnahme der Forschung in der Enkelgeneration der Gegenwart. Gartz greift auf alle relevante Literatur, persönliche Bekanntschaft mit vielen Forschern und jahrzehntelange eigene Feldstudien zurück. Letzteres wird auch auf den 48 Farbtafeln des Buches dokumentiert. Neben der Bedeutung der Substanz in der Psychotherapie geht Gartz auch allgemeinen gesellschaftlichen Fragen nach. Im Schlußkapitel eröffnet er Perspektiven auf eine Spiritualität jenseits des modernen Individualismus.

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Gartz, Jochen: Psychedelika historisch betrachtet. 3. Aufl. 2021. 124 S. 280 gr. ISBN 3-95930-249-5. Gb. 16,– €*

Jochen Gartz erforschte mehr als 40 Jahre lang psychoaktive Pilze in aller Welt. In den USA und in Südafrika entdeckte er bis dahin unbekannte Arten und unterzog sie eingehender wissenschaftlicher Untersuchung. Als Experte auf diesem Gebiet war er maßgeblich an einer holländischen Regierungsstudie zur Risikoabschätzung beteiligt. Seine pharmakologischen Studien verbindet er mit einer enzyklopädischen Literaturkenntnis auf seinem Gebiet. Die Quellen reichen von den Mythen der Völker über die Zeugnisse von Kräutermedizin, Geheimlehren und Schamanismus bis zur modernen Ethnobotanik, beziehen aber auch Darstellungen des Mißbrauchs durch Militär, Geheimdienste und okkulte Heilslehrer ein.

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Gutjahr, Axel: Ernten aus der Natur. Sammeln in Feld, Wald und Flur. 2008. 80 S. 280 gr. ISBN 3-86127-670-4. Kt. 10,– €*

Die Natur bietet vom Frühjahr bis zum Herbst eine Vielzahl an »Gratis«sammelgütern, deren Palette sich von Kräutern und Blüten über Beeren und Nüsse bis zu Pilzen erstreckt. Im Unterschied zu vielen im Handel angebotenen Kulturprodukten haben diese Sammelgüter gewöhnlich den Vorteil, daß sie nicht mit Unmengen an Düngemittel »hochgepeitscht« und mehrfach mit Insektiziden/Herbiziden behandelt wurden. Außerdem schmecken Wildformen fast immer aromatischer als Kulturformen, die schon seit Jahrzehnten durch den Menschen züchterisch bearbeitet sind. Ein praktischer Sammelkalender gibt einen Überblick, wann die besten Chancen bestehen, diese vorgestellten Sammelgüter zu finden.

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Gutjahr, Axel: Feldfrüchte. Ein Führer durch die heimischen Ackerpflanzen. 2009. 80 S. 280 gr. ISBN 3-86127-673-9. Kt. 10,– €*

Bisher wurde das Thema Ackerpflanzen außerhalb der reinen Fachliteratur recht stiefmütterlich behandelt. Kaum ein Naturführer widmet sich ausschließlich diesem Thema. Zielsetzung dieses Buches ist, es, diesem Umstand abzuhelfen und eine zwar genaue, aber vor allem auch für Nicht-Fachleute gut verständliche und interessant zu lesende Übersicht über die heimischen Ackerpflanzen zu präsentieren. Themen sind dabei neben einer Einführung in Form einer Übersicht über die Geschichte des Ackerbaus auch heutige Anbaumethoden und damit verbunden das Thema der Gentechnik, das, zweischneidig und schwierig, wie es ist, in diesem Zusammenhang nicht ausgeklammert werden sollte. Auch auf die Nutzung verschiedener Arten zur Erzeugung von Biotreibstoff und Biogas wird an entsprechender Stelle eingegangen.

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Hickson, Gerrard: Gestürzte Könige. Eine Geschichte der grundsätzlich verfehlten Astronomie vom Alten Rom bis heute. 2021. 104 S., 33 Abb. 220 gr. ISBN 3-95930-236-3. Gb. 16,– €*

Hipparch, der als erster die trigonometrische Methode zur Höhen- und Entfernungsmessung nutzte, verzweifelte bei dem Versuch, die Ent­fernung der Himmelskörper zu messen, weil er keine ausreichende Basislinie auf der Erde finden konnte. Sein Fazit, die Himmelskörper seien »unendlich« weit entfernt, wurde von Ptolemäus übernommen und produzierte die Widersprüche, an denen Kopernikus, Kepler und Galilei angriffen. Obwohl seit dem 18. Jahr­hundert die technische Möglichkeit besteht, das von Hipparch Versuchte erfolgreich zu wieder­holen, wird der eingeschlagene Weg mit immer abenteuerlicher anmutenden Anpassungen und Zusatzannahmen verteidigt. Unser Autor verwirft die Astronomie seit der Antike. Weil dieser hier ausführlich und passioniert ausgebreitete Ge­danke die radikalste Ablehnung des modernen Denkens darstellt, die theoretisch möglich scheint, hat sich das Buch im englischsprachigen Raum zu einem Klassiker der Wissenschaftskritik ent­wickelt. Unsere Ausgabe stellt das Werk mit hun­dert Jahren Verspätung nun auch dem deutschen Publikum vor.

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Joss, Sabine: Blütenwanderungen in den Schweizer Alpen. Streifzüge zu seltenen Alpenpflanzen. 2014. 216 S. 446 gr. ISBN 3-03-800751-X. Kt. 10,– €*

Bestimmungsbücher zu Pflanzen gibt es viele, doch wer weiß schon, wo und wann eine bestimmte Art blüht? Mit diesem Wanderbuch entdecken Sie die außergewöhn­lichsten und schönsten Blütenpflanzen im Schweizer Alpenraum. Dank der Blüh­termine sind Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Texte geben Aufschluß über die Lebensräume, die Ökologie und die Gefährdung einer Art. Photographien zeigen die Pflanzen im Detail und in ihrem Lebensraum sowie die Landschaften, die es zu entdecken gilt. Übersichtskarten helfen bei der Orientierung. Die Auswahl der Ziele reicht von wenig schwierigen Wanderungen im Talboden bis zu härteren Touren im Gebirge. Ein Wanderbuch für alle, die sich für Natur und Pflanzen interessieren und dabei unbekannte Ecken in der Schweiz entdecken möchten.

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König, Gerd: Einheimische Heilpflanzen. Herbst und Winter. 2015. 76 S. 80 gr. ISBN 3-943210-73-1. Kt. 6,80 €

Die zu unrecht ins Vergessen geratenen volkskundlichen Erkenntnisse sollen mit diesem Buch wieder belebt werden, denn Heilkunde auf pflanzlicher Basis ist ein Schatz, den es wieder zu heben gilt. Nicht zuletzt wachsen alle in diesem Band in Wort und Bild vorgestellten Heilkräuter vor der Haustür und die Gesundheit ist damit sozusagen zum Greifen nah. Mancher mag sich nach dem Lesen sicher fragen, warum er bis heute achtlos an der Großen Klette, dem Tüpfelfarn, der Wegwarte oder auch an der Bibernelle vorübergegangen ist, ohne die Möglichkeit ihrer gesundheitsfördernden Verwendung zu erahnen.

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König, Gerd: Einheimische Heilpflanzen. Frühjahr und Sommer. 2014. 76 S. 80 gr. ISBN 3-943210-72-3. Kt. 6,80 €

Unser Buch hat vor allem das Anliegen, die sechzehn bekanntesten Pflanzen in den Mittelpunkt zu stellen, die jeder im Frühling und im Sommer sammeln und zu verschiedenen Heilzwecken anwenden kann. Dabei werden die durchaus bekannten Kräuter ihre Heilwirkungen auf den menschlichen Organismus offenbaren, die erstaunlich und bisher wenig bekannt sind.

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Leroy, Cora: Gemüsesamen selbst gezogen. Ein praktisches Handbuch für Aussaat, Anbau und Auslese. 2016. 250 S. 722 gr. ISBN 3-03-800900-8. Gb. 12,– €

Was unsere Vorfahren jahrtausendelang praktizierten, ist heute fast in Vergessenheit geraten. Jeder Bauer war früher sein eigener Pflanzenzüchter, und jede Hausfrau wußte, wie sie die Samen der Pflanzen in ihrem Garten erntete und aufbewahrte. Mit diesem Buch können Sie das wieder lernen. Nach einer einführenden Erklärung zu den grundlegenden Methoden und Arbeiten des Hobby-Samengärtners werden 26 bekannte Gemüsearten genauer vorgestellt: mit allen wichtigen Angaben zu Aussaat- und Anbauterminen, besonderen Eigenheiten sowie nützlichen Tips von Profis, Hobby-Samenzüchtern und Artenerhaltern. Und wer noch einen Schritt weiter gehen will, erfährt Wissenswertes über die Neu- und Erhaltungszucht und die dafür notwendigen Techniken, Hilfsmittel und Verkreuzungsmöglichkeiten. So kann man eine eigene Haussorte aus der Vielfalt der Natur auslesen und weiter erhalten.

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Markus, Mario: Bildkraft der Substanzen. 2D-Kristalle zum Selbermachen. 2017. 208 S., 96 farb., 80 s/w Abb. 300 gr. ISBN 3-944064-77-1. Gb. 22,– €*

Die hier beschriebenen Kristalle wachsen wie Eisblumen auf einer Fläche, das heißt zweidimensional, und zwar innerhalb von Minuten. Sie stehen so im Gegensatz zu Kristallen im Raum, die dreidimensional wachsen, und variieren stark je nach der gelösten Substanz und ihrer Konzentration, des Lösungsmittels, der Temperatur, der Feuchtigkeit, der Schichtdicke der Lösung auf der Fläche, dem Zusatz eines von vielen Polymeren, wie etwa Gummi arabicum oder Gelatine, sowie der Konzentration eines solchen Polymers. Aufgrund der riesigen Möglichkeiten von Kombinationen dieser Versuchsbedingungen fühlt man sich als Entdecker in einem »chemischen Dschungel«. Weil man das Ergebnis einer Kombination von Parametern nicht voraussagen kann, wird jedes Experiment zum Abenteuer und kann leicht süchtig machen. Das reich bebilderte Buch will zur Nachahmung anregen.
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Parry, James: Vogelhochzeit. Von der Balz bis zum Nestbau. 2012. 160 S., 140 farb. Abb. 834 gr. ISBN 3-258-07743-6. Gb. 16,– €*

Waghalsige Flugmanöver, kunstvolle Tänze, betörende Gesänge, verlockende Brautgeschenke, prächtiger Fiederschmuck, Balzturniere, Architekturwettbewerbe - das Werben von Vogelmännchen um das passende Weibchen ist vielfältig und die Vogelbalz eines der fesselndsten jährlich wiederkehrenden Naturschauspiele. Das Buch stellt das faszinierende Phänomen der Vogelbalz vor und erklärt die Zusammenhänge, die dahinter stecken: Wie verschiedene Arten mit ihrem Gesang auch um ein Revier kämpfen, das Zugang zu Nahrung und Wasser sowie geeigneten Nistplätzen bieten muß, warum sich Monogamie bei den meisten Vogelarten lohnt, oder wie das Balzritual zwischen Männchen und Weibchen auch die Bindung des Vogelpaares verstärkt, eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Jungenaufzucht. Abgerundet wird das reich illustrierte Buch mit Kapiteln zu Nestbau, Brutgeschäft und Jungenaufzucht. Denn der jährliche Fortpflanzungszyklus der Vögel findet erst einen erfolgreichen Abschluß, wenn die gesunden Jungvögel selbständig werden.

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Rätsch, Christian / Ott, Jonathan: Coca und Kokain. Ethnobotanik, Kunst und Chemie. 2002. 288 S., zahlr. Abb. 1345 gr. ISBN 3-85502-707-2. Gb. 32,– €

Es gibt kaum eine Pflanze, die in der Kulturgeschichte, der Kunst und Chemie so viel Staub aufgewirbelt hat wie der Cocastrauch, die Mama Coca, deren Seele und Kind das Kokain ist. Das Kokain hat Millionen von Menschen inspiriert, als Priem, im Mariani-Wein, in Coca-Cola, als pharmazeutisches Kokain-Hydrochlorid oder Schnee vom Schwarzmarkt. Die Kulturgeschichte der Pflanze und der daraus gewonnenen Chemikalie wird von den Autoren, international anerkannten wissenschaftlichen Experten, in all ihren Facetten dargestellt. Von der Pflanze und ihren Samen bis zur weißen Linie, von der Chemie bis zur Alchemie. Von der Kunst des Blattes, aus Sonne, Luft und Wasser Alkaloide zu synthetisieren, bis zur Kunst, die unter Einfluß von Kokain entstanden ist. Die spannende Geschichte der Pflanze als kulturprägender Faktor in Südamerika und der kulturschaffende Prozeß des in Deutschland 1859 erstmals extrahierten und beschriebenen Wirkstoffes. Eine umfassende, spannende und inspirierende Kulturgeschichte des Coca und Kokain.

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Reichenbach, Karl von / Fechner, Gustav Theodor: Odisch-magnetische Briefe. Mit dem Nachruf: Erinnerungen an die letzten Tage der Odlehre und ihres Urhebers. 2021. 127 S. 260 gr. ISBN 3-95930-237-1. Gb. 18,– €*

Obgleich er als Entdecker des Paraffins und des Kreosots einen glänzenden Ruf als Chemiker hatte, stieß seine Odlehre auf einhellige Ablehnung der Fachwelt. Der Grund dürfte in dem demokratischen Grundsatz der Wissenschaft liegen, Experimente müßten für jedermann dieselben Ergebnisse zeitigen. Die der Odlehre zugrundeliegenden Phänomene erschließen sich jedoch nur den Sensitiven, einer Minderheit, die keinerlei Zusammenhang mit sozial und intellektuell anerkannten Ordnungen zeigt. Die hier aufgelegte Frühschrift zeigt die Lehre weniger weitschweifig als spätere Werke. Beigegeben ist ein Nachruf Gustav Theodor Fechners, der sich aus skeptischer Perspektive um Gerechtigkeit bemüht.

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Ritter, Johann Wilhelm: Fragmente aus dem Nachlasse eines jungen Physikers. Ein Taschenbuch für Freunde der Natur. Vermehrt um die Rede »Die Physik als Kunst« und eine Würdigung des Autors von Wilhelm Ostwald. 2021. 303 S. 460 gr. ISBN 3-95930-225-8. Gb. 26,– €*

»Ritter ist Ritter, und wir sind nur Knappen.« (Novalis)

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Schöpffer, Carl: Die Widersprüche in der Astronomie. Wie sie bei der Annahme des Copernikanischen Systems entstehen, bei der entgegengesetzten aber verschwinden. Neusatz d. Ausg. Berlin 1869. 2020. 170 S., 1 Abb. 250 gr. ISBN 3-95930-224-X. Gb. 18,– €*

Wer es wagt, das »naturwissenschaftliche« Weltbild an dessen eigenem Anspruch zu messen und dabei nicht zu den gewünschten Ergebnissen kommt, muß mit schärfster Verfolgung rechnen, selbst mit Mord. In seinem reifsten Buch zum Thema gibt der Autor einige Winke, wie es ihm nach seinen früheren ergangen ist. Heute, da nicht nur an der historischen Faktizität der »Mondlandung«, sondern auch an der prinzipiellen Möglichkeit gezweifelt wird, gibt es ein neues Interesse an der beeindruckenden Reihe der Totgeschwiegenen, die mit guten Argumenten bestritten, was schon im Kindergarten als Evangelium gelehrt wird.

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Seeley, Thomas: Auf der Spur der wilden Bienen. 2017. 210 S. 320 gr. ISBN 3-10-397239-3. Gb. 12,– €*

In diesem Buch beschreibt der renommierte Bienen-Experte Thomas D. Seeley, wie sich der Mensch über Jahrtausende auf die Spuren wilder Bienen machte, um ihren Honig zu erbeuten. Erst die Erfindung der Bienenstöcke machte diese Jagd überflüssig. Doch zunehmend mehr Menschen schätzen diese traditionsreiche Beschäftigung, die großes Geschick erfordert und Einblick in das Leben der Bienen ermöglicht, ohne ihnen Schaden zuzufügen. In seinem neuen, reich bebilderten Buch erzählt Seeley von der aufregenden Jagd nach Honig, gibt Tips und erklärt liebevoll die Hintergründe dieser alten Kulturtechnik. Entstanden ist sowohl eine anekdotenreiche Kulturgeschichte der Biene als auch ein Leitfaden der Zeidlerei – geschrieben mit dem Charme von einem, der seine Bienen wahrhaftig kennt und liebt.

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Weiss, Volkmar: Keine Willkommenskultur für Douglasien im deutschen Walde?. 2017. 164 S. 300 gr. ISBN 3-944064-76-3. Gb. 22,– €*

Seit 130 Jahren wird in Mitteleuropa die aus dem pazifischen Nordamerika stammende Douglasie angebaut. Forstwirte schätzen sie, weil vielerorts kein Baum besser wächst und mehr Holz bringt als diese Art. Für die Naturschützer ist der Wald dagegen ein Wallfahrtsort, in dem deutsche Eichen und Buchen dominieren sollen. Einen Neophyten wie die Douglasie will man mit Hilfe aller möglichen deutschen und europäischen Gesetze und Vorschriften verdammen und fällen, wenn es nur irgendwie durchsetzbar ist. Dieses Buch versucht, die geistigen Wurzeln und Auswirkungen der Interessengegensätze tiefgründig offenzulegen.
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