Neues/Suche
Periodika
Werkausgaben
Lyrik
Dramatik
Literarische Prosa
Philosophie

Religion
Geschichte/Politik
Musik und Kunst
Naturkunde
Autoren
Verlag
Impressum/AGB
ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

Dieses Feld dient als eine Art Notizzettel für Ihre Bücherwünsche. Irrtümlich notiertes können Sie durch die Zurückfunktion Ihres Browsers wieder löschen. Beim Bestell­abschluß können Sie die gewünschten Mengen ändern. Zwischen den Programmen und Autoren können Sie sich während des Notierens frei bewegen. Bestellungen über dieses Formular werden in Deutschland versandkostenfrei geliefert, wenn der Bestellwert 17 € übersteigt, sonst zzgl. 2,80 € pauschal. Ins Ausland berechnen wir 80 Cent Porto je 100 Gramm, minimal 4 €, in EU-Staaten maximal 12 €. Endverbraucher genießen Widerrufsrecht, Buchhändler Sonderbedingungen laut AGB. Unsere Verpackungen sind für die Entsor­gung als Hausmüll (blaue Tonne) lizensiert. Wenn Sie das Formular verlassen, können Sie es durch die Chronik Ihres Browsers wiederherstellen.



Stichworte (je mind. 4 Buchstaben):      Verlag:      Katalog:      

Reinhard Falter
wurde 1960 in München geboren, studierte Philosophie und Geschichte und lebt heute als Dozent und freier Autor in München. Er ist Vorsitzender des Instituts für naturphilosophische Praxis (INAP) e.V. Auf seine Initiative hin wurde im Rahmen einer Bürgerinitiative die Isar südlich von München in den neunziger Jahren renaturiert.
Falter, Reinhard: Ludwig Klages. Lebensphilosophie als Zivilisationskritik. 2. Aufl. 2015. 168 S. 280 gr. ISBN 3-944064-51-8. Kt. 12,– €*

Ludwig Klages ist einer der Hauptvertreter der Lebensphilosophie im 20. Jahrhundert sowie der Begründer der wissenschaftlichen Graphologie. Eine besondere Bekanntheit erreichte er mit seinem provozierenden Hauptwerk 'Der Geist als Widersacher der Seele' (1929-32), einem der letzten umfassend-systematischen philosophischen Entwürfe in Deutschland, und seinem Aufruf 'Mensch und Erde'(1913), einer scharfen Kritik der Naturzerstörung, die ihn heute als Vordenker der Ökologiebewegung erscheinen läßt. Ausgehend von Klages' Bedeutung für ein Naturverständnis, das auch eine 'ganzheitliche' und heidnisch-religiöse Dimension einschließt, erläutert Reinhard Falter auf eine fundierte und doch allgemein verständliche Weise die wichtigsten Aspekte von Klages' Philosophie,behandelt diese in ihrem Zusammenhang mit Lebensphilosophie, Phänomenologie und Kulturkritik der Zeit und expliziert ihre Relevanz für die Gegenwart. Falters Buch ist derzeit die einzige Einführung in das Denken von Ludwig Klages.

Titel notieren

Falter, Reinhard: Salus Provinciarum. Eine Sammlung von Flußgottdarstellungen auf Münzen des römischen Ostens. Schriften des Instituts für Naturphilosophische Praxis. 2009. 4° XVI, 67-154 S., 2 * 482 Abb. 380 gr. ISBN 3-944064-27-5. Kt. 18,– €*

Titel notieren

Falter, Reinhard: Natur prägt Kultur. Der Einfluß von Landschaft und Klima auf den Menschen. Zur Geschichte der Geophilosophie. 2006. 608 S. 1220 gr. ISBN 3-9810057-1-6. Gb. 69,80 €

Während in der Moderne die technisch-emanzipatorische Ablösung des Menschen von der Natur betrieben wurde und Kultur in der Postmoderne nur noch als Spiel mit beliebig kombinierbaren Zitaten (miß-)verstanden werden konnte, beschreitet Reinhard Falter einen genau entgegengesetzten Weg: Er legt dar, inwiefern Kulturen, im Gegensatz zum fiktiven Konstrukt einer einheitlichen "Weltzivilisation", nur aus ihren regional unterschiedlichen landschaftlichen und klimatischen Voraussetzungen zu verstehen sind und plädiert für eine geistige Wiederverwurzelung. Die These, daß Natur Kultur prägt, gehört zu den ältesten und grundlegendsten Vorstellungen des Abendlandes, die Falter von ihren Anfängen bei Herodot und Hippokrates bis in die Gegenwart verfolgt. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen dabei die im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten Positionen ein, die von ihren ideologischen Verzerrungen ("Blut und Boden") zu unterscheiden sind. Reinhard Falter schreibt nicht nur die bislang ungeschriebene Ideengeschichte des Gedankens landschaftlicher Prägung und entwickelt damit eine "Archäologie der Globalisierungskritik", sondern er ergreift auch leidenschaftlich für diesen Gedanken Partei: Unbekümmert um herrschende Tabus bekämpft er Fortschrittsideologie, Naturzerstörung und konventionellen, allein an gesellschaftlichen Belangen orientierten Umweltschutz, neoliberalen "Globalismus" und dessen auf soziale Forderungen verkürzte Kritik.
Rezension Rezension

Titel derzeit nicht lieferbar

Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Liebe. 6. Jg. 2016. 336 S. 346 gr. ISBN 3-944064-78-X. Kt. 10,– €*

Ob heftige, unverhoffte oder vergebliche Liebe – das Thema bleibt ewig jung und für immer neue Gestaltung offen. Weil das Titelthema so ergiebig ist, stehen dieses Mal auch Lyrik- und Essayteil unter diesem Motto. Das Jubiläum geht diesmal an Cervantes und Shakespeare, wobei Don Quijote und Hamlet mit den meisten Arbeiten bedacht wurden.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Peter Anderson, Johann Felix Baldig, Michael Beleites, Peter Bickenbach, Peter Braukmann, Bettina Brüggemann, Werner Brüggemann, Frank Böckelmann, Björn Clemens, Reinhard Falter, Konrad Fischer, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Maria Cornelia Gräfin Strachwitz, Uwe Haubenreißer, Friedrich Hebbel, Sebastian Hennig, Alexander von Hohentramm, Gisela Hunger, Burkhard Jahn, Wolf Kalz, Wolfgang Kaufmann, Michael Klonovsky, Horst Köhler, Guido König, Hans Krieger, Uwe Lammla, Baal Müller, Janna Ney, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Gunter Preuß, Torsten Preuß, Stefan Raile, Martin Raschke, Gisela Rein, Helmut Roewer, Hansjörg Rothe, Siegfried Schröder, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Eberhard Straub, Werner Theis, Molch von Tockenburg, Ilse Tödt, Herbert Ulrich, Holger Uske, Volkmar Weiss, Marc Zöllner, Benjamin Jahn Zschocke.

Titel notieren

Peschel, Wolfgang / Wascher, Katja (Hg.): Bayern als Königreich. 25 Postkarten. 2008. 60 S. 120 gr. ISBN 3-9810057-7-5. Kt. 6,50 €

25 farbige und schwarz-weiße Postkarten in stabilem Karton mit Klebebindung. Anhand von alten Gemälden und Fotografien ausgewählt von Wolfgang Peschel und Katja Wascher, mit einer Einleitung des Historikers Reinhard Falter auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Japanisch. Ein Postkartenbuch mit den schönsten Porträts der Wittelsbacher aus Bayerns königlicher Zeit.

Titel notieren

Junker, Daniel / Kliemannel, Holger (Hg.): Heidnisches Jahrbuch. 2007. 412 S. 500 gr. ISBN 3-938432-06-3. Kt. 28,80 €

Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Kurt Oertel zeigt die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des Galdrbok. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet beheimatet ist. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Exklusiv für dieses Jahrbuch hat Voenix das Bild Vainamoinen gemalt, für das wir ihm herzlich danken. Reinhard Falter geht in seinem Beitrag Die Interpretation der antiken Mytsterien der Frage nach, wie wichtig die Verortung in einer naturreligiösen Glaubensvorstellung ist. Dabei zeigt er die Grenze und Unterschiede zwischen einer Erfahrungsreligion und esoterischen Feldern wie Mystik, Magie und Gnosis auf. Baal Müller untersucht Stefan Georges Lieder vom Wote. Einen ganz besonderen Schatz hat Kurt Oertel für uns ausgegraben, das bis dato unveröffentlichte Gedicht Die Stimmen im Tempel zu Karnak seines Großonkels Willy Oertel. Unser Autor Christian Brüning setzt sich in seinem Beitrag Völkische Esoterik und germanisches Heidentum intensiv mit völkisch-religiösen Traditionssträngen auseinander und vergleicht diese mit dem polytheistischen Ansatz von heute.

Titel notieren