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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

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Breismann, Volker / Klein, Markus Joseph (Hg.): Politische Lageanalyse. Festschrift für Hans-Joachim Arndt zum 70. Geburtstag am 15. Januar 1993. 1993. 423 S. 840 gr. ISBN 3-928906-00-3. Kt. 20,– €*

Hans-Joachim Arndt: Politische Lageanalyse
Volker Breismann: A la lecherche du temps perdu oder Beamtentum und Zeitgeist
Dieter Blumenwitz: Der Streit um den Grundvertrag. Gedanken zum Verfassungsprozeß nach der Erlangung der staatlichen Einheit Deutschlands
Gottfried Dietze: Bürde Würde
Julien Freund: Le paradoxe des conséquences
Robert Hepp: Different but equal. Aristotelisches zur Demokratie im Übergang vom DNS zur MKG
Helmut Kamphausen: Innerdeutsches Bewußtseinsgefälle. Die fehlende nationale Solidarität westlich der Elbe und Werra
Ende Kiss: Vorhersehbarkeit und Dezisionismus in der Geschichte. Von einer Kategorie Carl Schmitts im postsozialistischen Systemwechsel
Markus Josef Klein: Machiavellis Lageanalyse. Die Lehre von der Behauptung im Politischen
Panajotis Kondylis: Utopie und geschichtliches Handeln
Jean-Jacques Langendorf: La forteresse décryptéele, chiffre démantelé. De l'identité des systèmes fortificatoires et crytologiques dans la défense de l'Etat
Günter Maschke: Das bewaffnete Wort. Mythos der Erziehung und revolutionäre Gewalt - der »Leuchtende Pfad« in Peru
Armin Mohler: Lehre und Leere des Liberalismus
Reinhold Oberlercher: Zerlegung der Lage. Axiomatische Bemerkungen zum Lagebegriff des Politischen
Helmut Quaritsch: Apokryphe Amnestien
Hans-Dietrich Sander: Das Gastmahl des Liviathan - Praefatio cenae
Hans Schneider: Situationsbedingtes Handeln
Caspar von Schrenck-Notzing: Die Re-education. Von der Propaganda zur Politischen Kultur
George Schwab: Carl Schmitt Hysteria in the United States. The Case of Bill Scheuerman
Reinhold Schwickert: Neue Wirklichkeit und alte Sinngestalt. Die Bonner Republik unter Bedingungen des Umbruchs in Europa
Walter Seitter: Ritterliche, widerspenstische Theologie in der »Kindheit Jesu« des Konrad von Fussesbrunnen
Friedrich Tenbruck: Soziologie und Moderne. Eine nötige historische Besinnung
Piet Tommissen: Über die satirischen Versuche Carl Schmitts
Rudolf Übelacker: Zur Problematik der Verträge von Maastricht und zur Europäischen Zentralbank. Zwischen EG-Bundesstaats-Sozialismus und einem Staatenbund-Modell »Europa der Vaterländer«
Paul Weber: Zwischen den Stühlen
Karlheinz Weißmann: Dennoch die Schwerter halten. Zeitverständnis und Geschichtsdenken rechter politischer Weltanschauungen

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Dietze, Gottfried: Briefe aus Amerika. Befreiende Essays zur deutschen Lage. 1995. 107 S. 240 gr. ISBN 3-926370-68-8. Kt. 7,50 €*

Leitmotivisch durchzieht die Essays die Warnung Jakob Burckardts vor der Tücke der geschichtlichen Nähe. Man neige Ereignisse überzuwerten, nur deswegen, weil die Erinnerung relativ frisch ist. Die deutsche Politik ist vom Schuldkult mit dem Dritten Reich bestimmt. Der tote Hitler hat mehr Macht als der lebende je hatte. In Frankreich degegen wird seit Jahrhunderten eine ausgleichende und Vergessen ermöglichende Poltik nach traumatischen Ereignissen geübt und damit die Nation über »Aufarbeitung« gestellt. Überhaupt sieht man die deutsche Frage im Ausland viel gelassener als hier. Seit dem Erscheinen dieses Buches hat sich die Bundesrepublik nicht vom Hitlerkomplex erholt, im Gegenteil, er treibt immer üppigere Blüten. Deshalb sind diese Essays unvermindert aktuell.

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Färber, Heinrich: Ergokratie. Hauptschriften: »Das Ergokratische Manifest« (1930), »Die Irrlehre Silvio Gesells« (1934), »Menetekel I-III« (1935/36/37), »Ergokratie« (Nachlaß). 2015. 254 S. 350 gr. ISBN 3-944064-36-4. Gb. 24,– €*

Heinrich Färber (1860–1941) entwarf im Wien der Zwi­schen­kriegszeit eine Volkswirtschaftslehre, die in Deutsch­land völlig unbekannt ist. Wie andere alternative Denker führt er die Umverteilung von fleißig nach reich, Wirt­schaftkrisen und Kriege auf die Zinsdynamik zu­rück. Ein­zigartig ist seine konsequente Verwerfung der Kredit­wirtschaft, die notwendig eine Form von Zins nach sich ziehen muß. Kreditgeschäfte aller Art sollten keinen Rechtsschutz genießen, weiterhin fordert eine radikale Vereinfachung des Steuerwesens, das nicht mehr Sach­werte, Verbrauch und Einkommen, sondern ausschließ­lich den Geldbesitz treffen und damit das Geldhorten unattraktiv machen soll. Er definiert die Begriffe Geld­mo­no­pol, Monetarismus und private Inflation, die er als gesetzlich sanktionierte Geldfälschung durch die Noten­banken entlarvt und von der staatlichen Inflation ab­grenzt. Für Färber ist die Volkswirtschaft ein Teilnah­me­system, und das zirkulierende Geld ist die Summe der Anteilscheine aller Schaffenden darin.
Rezension

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Fasbender, Thomas: Freiheit statt Demokratie. Rußlands Weg und die Illusionen des Westens. 2014. 368 S. 440 gr. ISBN 3-944872-06-1. Kt. 19,80 €

Rußland will den Weg des Westens nicht gehen, und Rußland wird ihn nicht gehen. Und das beileibe nicht wegen seines Präsidenten. Der russische Mensch hat sein eigenes Verständnis von Freiheit, und das verträgt sich nicht mit der europäischen Verliebtheit in Vernunft- und Gesetzestreue … Fasbender hat ein Buch mit Herz und Verstand und in einer besonders schönen Sprache geschrieben, ein Buch gegen den Strom, das eine fremde, nahe Welt erschließt.

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Feder, Gottfried: Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes. Mit Erläuterungen versehen. 2013. 82 S. 100 gr. ISBN 3-944064-04-6. Kt. 10,– €*

Diese Schrift erschien 1919, als sich die erste Ernüchterung unter der Arbeiterschaft nach der Revolution einstellte. Ein Klassiker der modernen Zinskritik.

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Fröschle, Ulrich / Klein, Markus Josef / Paulwitz, Michael (Hg.): Der andere Mohler. Lesebuch für einen Selbstdenker. Armin Mohler zum 75. Geburtstag. 1995. 331 S. 720 gr. ISBN 3-926370-67-X. Lw. 20,– €*

Hans-Joachim Arndt: Der Doktor ist ein Matrose
Alain de Benoist: Armin Mohler - un regard
Marieluise Christadler: Armin Mohler als Korrespondent der »Zeit« in Paris
Eckhard Henscheid: Lob des Literaturkritikers
Robert Hepp: Mohler sub specie aeternitatis
Albert Hofmann: Eine Dreieck-Geschichte
Salcia Landmann: An Armin Mohler
N. Melentjewa: Faschismus als Stil
Armin Mohler: Und dann und wann ein Caspar David Friedrich
Edith Mohler: Langweilig war es nie
Gert Mohler: Der »liberale« Mohler
Wulf Mohler: Armin Mohler als Vater
Andreas Molau: Armin Mohler und Joachim Fernau
Paul Noack: Die Realität der Fiktion
Michael Paulwitz: Geschichte besteht aus Geschichten
Werner Schmalenbach: Erinnerungen
Helmut H. Schulz: Der Arbeiter Armin Mohler
Piet Tommissen: Reminiszenzen aus vier Jahrzehnten
Volker Breismann: We did our duty - we went to Spain
Ludwig Blanck-Conrady: Armin Mohler und »Der Nasenring«
Hartmut Fröschle: Goethes Auseinandersetzung mit der Romantik - heute noch relevant
Helmut Grieser: Ehemalige DDR plus ehemalige BRD gleich Deutsches Bundesreich?
Ernst Jünger: Aus »Siebzig verweht V«
Martin Pabst: Nineteen Eigthy-Four
Helmut Quaritsch: Politische Justiz gegen Kriegsverbrecher in kommunistischen Systemen
Bernhard Rupprecht: Venezianerischer Diskurs
Eberhard Straub: Im energischen Licht der Freiheit
Karlheinz Weißmann: Franzidka - Labrys - Amazonenbeil

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Hennig, Sebastian: Pegida. Spaziergänge über den Horizont. Eine Chronik. Mit Einem Vorwort von Michael Beleites und Karikaturen von Peter Willweber. 2015. 191 S., 28 Zeichn. 320 gr. ISBN 3-944064-39-9. Gb. 15,– €*

Ein Augenzeugenbericht zu allen Abendspaziergängen und vielen Diskussionsveranstaltungen im Hintergrund. Sehr genau beobachtet und dabei offen, humorvoll, persönlich, anschaulich und spannend zu lesen. Dazu sehr witzig illustriert. Ein Volksbuch für Sachsen und Deutschland.
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Herrmann, Wolfgang: Der neue Nationalismus und seine Literatur. Ein besprechendes Auswahlverzeichnis. 2. Aufl. 1994. 78 S. 174 gr. ISBN 3-926370-65-3. Kt. 7,50 €*

Der neue Nationalismus der Weimarer Republik hat mit dem Konservatismus der Großväter, mit der bürgerlichen Reaktion oder mit dem Patriotismus der wilhelminischen Ära nichts zu tun. Seine Geburtsstunde war der Erste Weltkrieg, der die Revolutionierung der Wirtschaft und die Umwertung aller Werte einleitete. Soziologisch gesehen war der neue Nationalismus ein Teil des Prozesses der Entbürgerlichung des Lebens und der Herausbildung eines neuen Typus Mensch, den Ernst Jünger als den des Arbeiters gekennzeichnet hat. Die Quellen des Nationalismus der Zwischenkriegszeit lagen im Mittelalter, in der Romantik, aber auch im Erneuerungswillen der Jahrhundertwende. Die wichtigsten Veröffentlichungen seiner Wegbereiter werden in dieser Broschüre zusammenfassend vorgestellt: die Schriften von Artur Moeller van den Bruck, Ernst Jünger, Friedrich Georg Jünger, Friedrich Wilhelm Heinz, Ernst von Salomon, Hartmut Plaas, Walter Luetgebrune, Herbert Volck, Arnolt Bronnen, Thomas Mann, Oswald Spengler, Hans Grimm, Erwin G. Kolbenheyer, August Winnig, Edgar Julius Jung, Wichard von Moellendorff, Herrmann Ullmann, Othmar Spann, Wilhelm Stapel, Ernst Niekisch, Giselher Wirsing, Otto Strasser, Carl Schmitt, Hans Freyer, Ernst Krieck u.v.a.

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Hetzer, Wolfgang: Rechtsbruch als Staatsraison. Deutscher Sonderweg in Europa. 2016. 303 S. 400 gr. ISBN 3-944064-41-0. Gb. 22,– €*

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Hoppe, Hans-Hermann: Demokratie. Der Gott, der keiner ist. Ökonomie und Politik der Monarchie, der Demokratie und der Natürlichen Ordnung. 2. Aufl. 2003. 547 S. 630 gr. ISBN 3-933497-86-8. Gb. 24,80 €

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Kalz, Wolf: Das entfesselte Gute. Inneneinsichten eines Außenseiters. 2. Aufl. 2015. 520 S. 640 gr. ISBN 3-925171-95-9. Gb. 22,– €

Der westlichen Zivilisation droht der „systemische“ Kollaps. Die Übernahme Europas durch robustere Kulturkreise deutet sich an, und es fragt sich schon gar nicht mehr, ob „Das Abendland“ dem unvermeidlichen Prozeß des Stirb und Werde aller bisherigen Kulturen wird entkommen können.
Angesichts der Fülle der solche Vermutung bestätigenden Beweisstücke erfolgt hier die Antwort sozusagen in Zeitzeichen, denen unschwer zu entnehmen ist, daß die vielbeschworenen „westlichen Werte“ prinzipiell das Gute zwar meinen, jedoch ziemlich regelmäßig Gegenteiliges bewirken.
Es wird somit das Syndrom der Auflösung der es gut meinenden Gutmenschlichkeit vorzustellen sein, selbst wenn sich fürs erste entgegnen ließe, daß das Getöse um den Menschen moralisch noch nie so im Schwange gewesen ist wie heutzutage, indem wir es doch verbal mit einer Entfesselung des fundamental Guten zu tun haben.

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Kesting, Hanno: Öffentlichkeit und Propaganda. Zur Theorie der öffentlichen Meinung. 1995. 103 S. 220 gr. ISBN 3-926370-66-1. Kt. 7,50 €*

Hanno Kesting stellt in Fortsetzung seiner bereits früher getätigten Aussage, nämlich daß das humanitäre Pathos der Aufklärung zu einer Moralisierung des Politischen geführt habe, eine Theorie der öffentlichen Meinung auf, die letztlich in der Feststellung gipfelt, daß Öffentlichkeit und Propaganda zusammengehören. Was er anhand der historischen Entwicklung in England und in Frankreich als tatsächlichen Gehalt rekonstruiert, bar jeder geschichtsphilosophischen Verbrämung, legt eine propagandistische Fiktion frei: Öffentliche Meinung ist dann offenbar identisch mit veröffentlichter Meinung, d.h. sie ist ein Mittel, bestimmte Menschen und Menschengruppen in ihrem Verhalten zu beeinflussen, ihr Tun und Lassen zu lenken und auf bestimmte Ziele hin auszurichten. Öffentliche Meinung als veröffentlichte Meinung ist mithin von Anfang an und von vorneherein Propaganda. Sie ist ein Versuch der Legitimation. Mit einem Vorwort von Caspar von Schrenck-Notzing.

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Maschke, Günter: Das bewaffnete Wort. Aufsätze aus den Jahren 1973-1993. 1997. 196 S, 452 gr. ISBN 3-85418-080-2. Gb. 24,90 €

Während das Auge der wissenschaftlichen Theorie immer noch ungebrochen nach links blickt, führt die Neue Rechte ihre Kulturkämpfe aus der Defensive und ist auch noch stolz darauf. Die Botschaft, daß aus Leid Erkenntnis und aus Bösem Gutes wachsen kann, paßt bis heute nicht zur deutschen Verdrängungsmentalität. Günter Maschke, der "einzige Renegat der 68er Generation" (Jürgen Habermas), zieht es dagegen vor, dort zu sein, wo Geschichte gemacht wird. Nicht ohne Anmaßung – aber mit einer erstaunlichen Enthaltsamkeit, was wohlfeiles Pathos und erhobene Zeigefinger betrifft – empfahl er bereits vor zehn Jahren den Konservativen, "sich zu opfern, um als Nationalrevolutionäre wieder aufzuerstehen". Daß diese ihm nicht gefolgt sind, hat auch etwas damit zu tun, daß der Mangel an nachgetragener Moral, der sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht, von den Angesprochenen als persönliches Desaster interpretiert wird. Nicht nur hierin liegen die Konservativen allerdings völlig falsch. Maschkes schöpferische Energie wurzelt ja gerade darin, daß er den anti-liberalen Motiven seiner kommunistischen Jugend die Treue gehalten hat.

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Pauli, Johannes: Legitimitätsfassade. Zur Staatlichkeit der Deutschen. 2015. 160 S. 340 gr. ISBN 3-944064-32-1. Gb. 18,– €*

Nicht nur der Reichstag als Gebäude wurde nach 1990 entkernt, sondern auch der Rechtsstaat und das Volk als Souverän. An die Stelle treten Gesinnungsordnung und eine Bevölkerung ohne ethnische, historische und religiöse Identität. Aber auch die Gegenbewegung erstarkt. Der Autor, Rechtsanwalt in vielen politischen Prozessen, verbindet staatsrechtliche Analyse mit konkreter Lagebeurteilung.

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Terracciano, Carlo: Revolte gegen die moderne Weltordnung. 2. Aufl. 2008. 144 S. 200 gr. ISBN 3-941247-09-3. Kt. 14,95 €

Carlo Terracciano unternimmt eine Aktualisierung des fast gleichlautenden Meisterwerks von Julius Evola: Revolte gegen die moderne Welt. Dabei werden die in diesem enthaltenen Themen und Reflektionen auf die neue geopolitische und sozio-kulturelle Situation angewendet. Heute, nachdem wenige Jahrzehnte vergangen sind, ist die Lage plötzlich in eine entscheidende Entwicklung eingetreten: Die Welt ist unipolar, die Gesellschaft liberalkapitalistisch, die Kultur vernichtet. Wir befinden uns in der Welt der Globalisierung, unterworfen der Logik des Mondialismus. Also hat Terracciano sich entschieden, Evola in origineller Weise neu zu lesen, um das freizulegen, was von einem stärker praktischen Gesichtspunkt aus an seiner Revolte gegen die moderne Welt noch Gültigkeit besitzt, und was in der heutigen Lage erforderlich ist, um Evolas Gedanken in eine Revolte gegen die moderne Weltordnung weiterzuentwickeln. Die revolutionäre Kraft evolianischen Denkens hat offensichtlich noch nichts von ihrer Vitalität eingebüßt. In einem Nachwort von Übersetzer Martin Schwarz erfährt der Leser etwas über das Verhältnis der italienischen Eurasier zu Julius Evola.

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