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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
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18199600 Sander, Staatsbriefe 199676.00 €
94406492 Hennig, Lindenblatt 720.00 €
94406498 Friedrich, Anti-Jahn14.00 €
94406496 Blueher, Parerga zur Achse der Natur24.00 €
95930203 Schilling, Auf weitestem Feld28.00 €
95930214 Schilling, Orpheus des Nordens28.00 €

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Stichworte (je mind. 4 Buchstaben):      Verlag:      Katalog:      

Neuerscheinungen

Bräuninger, Werner: Charisma und Dämonie. Hitler. Ein Capriccio aus Deutschland. 2020. 565 S., 33 Abb., Register 710 gr. ISBN 3-95930-216-9. Gb. 34,– €

Die Zahl der Biographien über Hitler ist kaum zu überschauen und oft von der Gier nach vermeintlich sensationellen „Enthüllungen“ bestimmt. Was bislang fehlte, war eine Darstellung, die sein Werden und Wirken dokumentiert, ohne dabei einer geschichtswidrigen Glorifizierung oder unreflektierter Totalverdammung zu verfallen. Mit den Mitteln einer essayistisch-künstlerischen Annäherung an den Gegenstand seiner Betrachtung läßt uns der Autor an einem Lebensweg teilhaben, der beispiellos war und uns noch immer fremd anmuten muß. Er blickt dabei nicht auf Hitler, sondern in ihn hinein und wirft Fragen auf, die so noch nicht gestellt wurden.

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Bronnen, Arnolt: Roßbach. 2020. 143 S. 200 gr. ISBN 3-95930-207-X. Gb. 18,– €

Dem Freikorpsführer Gerhard Roßbach hat Bronnen mit diesem Roman ein literarisches Denkmal gesetzt, ihn faszinierte der Unbeugsame, der in wechselnden Freund-Feind-Konstellationen jeder Demütigung wieder einen Triumph folgen ließ. Bertolt Brecht distanzierte sich daraufhin von dem früheren Freunde. Mit Roßbach verband Bronnen die Frontkämpfererfahrung, aber auch die Kenntnis homoerotischer Abgründe. Das Buch erschien 1930 im eher linken Ernst Rowohlt Verlag, ein weiterer Beleg für die Rechts-links-Überschneidungen in den Krisen der Weimarer Zeit. Der vereinsamt in der DDR gestorbene Bronnen wurde abwechselnd als Kommunist und Nazi beschimpft, dabei geriet der literarische Rang seiner Werke außer Blick, die durch Tiefe und Lebendigkeit bestechen.

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Chesterton, Gilbert Keith: Die Rückkehr des Don Quijote. Roman. Aus dem Englischen von Karin Matthes. Mit einem Essay von Valeriu Marcu. Lizenzausg. 2020. 360 S. 420 gr. ISBN 3-95930-218-5. Gb. 24,– €

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Gartz, Jochen: Psilocybin. Ein Pilzwirkstoff mit Zukunft. 2020. 158 S., 17 s/w. u. 49 farb. Abb. 280 gr. ISBN 3-95930-215-0. Gb. 26,– €*

In diesem Buch wird die Geschichte der psychoaktiven Pilze, ausgehend von den mexikanischen Pilzzeremonien, detailreich beschrieben. Der Autor spannt einen weiten Bogen von den Forschungen der Wessons, Roger Heims und Albert Hofmanns über die anfängliche Euphorie und die spätere Dämonisierung bis zur Neuaufnahme der Forschung in der Enkelgeneration der Gegenwart. Dabei greift er auf alle relevante Literatur, persönliche Bekannt­schaft mit vielen Forschern und jahrzehntelange eigene Feldstudien zurück. Letzteres wird auch auf den 48 Farb­tafeln des Buches dokumentiert. Neben der Bedeutung der Substanz in der Psychotherapie geht Gartz auch allgemei­nen gesellschaftlichen Fragen nach. Im Schlußkapitel »Ein neues Eleusis?« eröffnet er neue Perspektiven auf eine Spiritualität jenseits des modernen Individualismus.

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Grabbe, Christian Dietrich: Die Hohenstaufen. Ein Zyklus von Tragödien. 2020. 331 S. 505 gr. ISBN 3-944064-97-6. Gb. 24,– €*

»Eine andere mir merkwürdige Erscheinung, die während meiner Ferienaufenthalte in Frankfurt an mir vorüberging, war die von Grabbe. Ich hegte eine große Bewunderung für diesen Dichter und habe dieselbe, wenn auch nicht für alle, doch für einige seiner Werke bis heute bewahrt. Sein ›Friedrich Barbarossa‹ und ›Heinrich VI.‹ sind wahre deutsche Nationaldramen, auf die wir stolz sein können. Hier sind die ehernen Gestalten der Hohenstaufen und Heinrichs des Löwen in ihrer ganzen Größe lebendig geworden, und wie ist darin jeder deutsche Fleck verherrlicht! Was Grabbe erstrebte, ist ihm wirklich gelungen: ›Im Sonnenschein liegt der ganze deutsche Süden da, Adler schweben über Tirols Bergen, und die See braust um Heinrich des Löwen Staaten wie eine Löwenmähne.‹«
Adolf Friedrich Graf von Schack in »Ein halbes Jahrhundert«

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Jacob, Alexander: Über die Natur der Natur. Eine Untersuchung zu idealistischen Auffassungen der Natur und des Unbewußten. 2020. 242 S. 402 gr. ISBN 3-95930-210-X. Gb. 28,– €*

Die Studie zur europäischen Naturphilosophie beginnt mit den klassischen Vorstellungen zu Geist, Seele, Natur und Unbewußtem und untersucht das Aufleben dieser Begriffe in der Naturphilosophie der Renaissance und des 17. Jahrhunderts. Im deutschen Idealismus und in der Lebensphilosophie wächst die Bedeutung der Vorstellung vom Unbewußten. Jacob zeigt, wie die verschiedenen Denker, etwa die Romantiker und insbesondere Schubert, Carus, Schopenhauer und Hartmann nicht nur die antike Seelenlehre und deren Metaphysik aufgriffen, sondern auch die Jungsche Tiefenpsychologie vorbereiteten.

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Klepper, Jochen: Ziel der Zeit. Die gesammelten Gedichte. 2013. 95 S. 180 gr. ISBN 3-944064-12-7. Gb. 16,– €*

Jochen Kleppers Gedichte werden meist einseitig von seinem tragischen Tod 1942 her betrachtet, als gehöre sein Werk vor allem in Geschichte der Judenverfolgung. Dabei gerät in den Hintergrund, daß der bekennende Christ und Preuße den Nationalsozialismus und vor allem den »Preußenschlag« als Kontinuitäten einer Unheilsgeschichte seit 1914 betrachtete. Sein »Herr, laß uns wieder einen König sehen«, aber auch sein berühmter Roman »Der Vater« sprechen deutsche Sehnsüchte aus, die unvermindert aktuell sind.

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Köhler, Horst: Am Wegrand. Heiteres und Ernstes abseits der Spur. 2020. 294 S. 400 gr. ISBN 3-95930-217-7. Lw. 24,– €

Der dritte Band umfaßt unveröffentlichte Erzählungen, satierische Texte, Aphorismen, Gedichte, essaxistische Entwürfe sowie Funde aus dem Nachlaß. Ebenfalls enthalten sind die bisher nur in einer kleinen Privatedition erschienenen humoristischen Vers-Erzählungen »Balduin und der Flohzirkus« und »Das lachende Fabelbuch« sowie die Adcentgeschichte »Frau Zackig und Frau Bräunlich«.

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M., C.: Ruhrkent. Roman. 2. korr. Aufl. 2020. 224 S. 380 gr. ISBN 3-95930-211-8. Gb. 22,– €*

Der Held des Romans ist ein naiver bürgerlicher Mitläufer, der im hohem Alter als Bewohner eines islamischen Staatswesens im heutigen NRW erkennt, daß er über Jahrzehnte durch die eigene politische Führung belogen wurde, daß er sein ganzes Leben an eine geschickt propagierte Illusion eines multikulturalistischen Miteinanders geglaubt hat, die nie Wirklichkeit wurde. Ausgelöst durch einen Unfall, wird er zum Rebell und stellt sich nun gegen das Gesetz. Er wird angeklagt und kommt vor Gericht. In zahlreichen Rückblenden werden die gern verschwiegenen Kernfragen des Projekts „Bunte Republik“ thematisiert. Die Neuauflage des Erfolgsbuches wurde leserfreundlich in großer Schrift gesetzt, korrigiert und mit festem Einband versehen.

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Müller, Baal: Kosmik. Prozeßontologie und temporale Poetik bei Ludwig Klages und Alfred Schuler. Zur Philosophie und Dichtung der Schwabinger Kosmischen Runde. 2. korr. Aufl. 2020. 402 S. 680 gr. ISBN 3-95930-209-6. Gb. 48,– €*

Der Autor untersucht in seiner Tübinger Dissertation erstmals akribisch die philosophischen und poetologischen Beziehungen zwischen Ludwig Klages und Alfred Schuler. Klages wird als herausragender Theoretiker der Zeiterfahrung sowie der Selbstexpression alles Lebendigen dargestellt, und Schuler erscheint mit seinen radikalen Sprachexperimenten als Wegbereiter der literarischen Moderne.

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Sander, Hans-Dietrich: Der Kampf der Teile. Herausgegeben von Heiko Luge. 2020. 208 S. 300 gr. ISBN 3-944064-67-4. Gb. 24,– €*

Hans-Dietrich Sanders hier dargelegte Gedanken gehen auf ein Volks- und Nationverständnis jenseits von »links« und »rechts« zurück. In Gesprächen mit dem Herausgeber nannte Sander als Inspirationsquellen u.a. Hans Zehrer und Herbert Cysarz. Auch Hermann Ullmann stand für eine Volkserneuerung über alle ideoloigschen Gräben hinweg. Im Anhang sind daher drei Textauszüge dieser Autoren dokumentiert.

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Schaefer, Oda: Balladen und Gedichte. 1995. 143 S. 280 gr. ISBN 3-926370-28-9. Lw. 24,– €*

Vielseitig begabt und von früh an künstlerisch tätig, fand Oda Schaefer als Lyrikerin in den späten zwanziger Jahren ihren eigenen Ton. Ausgehend vom Erlebnis der schlesischen Landschaft, erschloß sie jenen trächtigen Grund von Wasser, Sumpf, Moor, Ried und Gras für ihr Gedicht, ein Reich der Fruchtbarkeit und der Verwesung, aus dem sich das Leitmotiv ihrer Verse entwickelt: der Tod als Verwandlung, die Wiederkehr des Lebendigen. Im Ringen um das sinnlich konkrete Bild, in der detailgenauen Fassung des Angeschauten trifft sich Oda Schaefer mit anderen Dichtern der Zeit um 1930, die sich um eine Erneuerung der Naturlyrik bemühten und mit denen sie persönlich befreundet wir: Elisabeth Langgässer, Peter Huchel, Günter Eich. Von ihnen unterscheidet sie sich durch die romantisch-elegischen Züge ihrer frühen Dichtung. Die Verse der Nachkriegszeit wirken karger und lakonischer, was die späten Gedichte mit den ersten verbindet, ist die Sehnsucht nach Verzauberung und das pantheistische Weltgefühl. Diese Ausgabe stellt das lyrische Werk Oda Schaefers zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vor und dokumentiert damit eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts.

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Schilling, Rolf: Orpheus des Nordens. Gedichte. 2020. 255 S. 380 gr. ISBN 3-95930-214-2. Lw. 28,– €*

Das Buch enthält die Gedichtsammlungen »Auf hoher Warte«, »Im Jahreskreis«, »Felsgesicht«, »Orfeo nordico« und »Traum-erlost«.

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Schühly, Wolfgang (Hg.): Zeichen in die Esche geritzt. Rolf Schilling zum siebzigsten Geburtstag. 2020. 366 S., 7 Abb. 480 gr. ISBN 3-95930-212-6. Gb. 38,– €*

31 Maler, Musiker, Dichter, Schriftsteller, Philosophen, Leser und Weggefährten berichten von ihren Erfahrungen mit dem Unzeitgemäßen, seiner Landschaft und seiner Stellung in Deutschland: Angerer der Ältere, Johann Felix Baldig, Peter Bickenbach, Frank Böckelmann, Michael Boss, Werner Bräuninger, Björn Clemens, Arnulf Ehrlich, Reinhard Falter, Bernd Kurt Goetz, Peter Götz, Christian Glowatzki, Uwe Haubenreißer, Sebastian Hennig, Theo Homann, Burkhard Jahn, Uwe Lammla, Heiko Luge, Jonas Mahraun, Steffen Marciniak, Baal Müller, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Ian Read, Arne Schimmer, Wolfgang Schühly, Thomas Sorge, Holger Uske, Michael Walker, Joachim Werneburg, Uwe Wolff.

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Wolff, Uwe: Agnes Miegel und das Leben in Quarantäne. Mit einem Beitrag von Archimandrit Irenäus Totzke. 2020. 72 S., 1 Abb. 160 gr. ISBN 3-95930-223-1. Gb. 14,– €

Im Süden Jütlands, zwischen Heide und Kiefern, lag das dänische Flüchtlingslager Oksbøl. Kinder, Mütter und Greise, mit Schiffen über die Ostsee evakuiert, fanden hier Zuflucht. Unter ihnen die alt gewordene Agnes Miegel mit ihrer Lebensgefährtin. In Oksbøl schrieb sie das berühmte Gedicht „O Erde Dänemarks“, das der dänische Redakteur Jef Jefsen sofort in der Lagerzeitung veröffentlichte.
Der Autor begann in Dänemark, Agnes Miegels Gedichte zu lesen. Sie führten ihn zurück in das Seebad Cranz, auf die Dünen der Kurischen Nehrung und in die Königsberger Kindheit der Dichterin. Die Pestballade „Die Frauen von Nidden“ (1907) bekam für ihn eine unerwartete Aktualität, als im März 2020 die dänische Grenze geschlossen wurde. Unter dem Eindruck der Quarantäne liest er mit dänischem Blick die deutsche Dichterin des Meeres.

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Zoellner, Marc: S.O.S. Britannia. Roman. 2020. 128 S. 200 gr. ISBN 3-95930-220-7. Gb. 18,– €

Ein junger Journalist trifft 1961 in Conakry, Westafrika, auf einen alten britischen Seemann, dessen Schiff zwanzig Jahre zuvor von deutschen Truppen versenkt wurde und dessen Mannschaft 23 Tage auf dem Atlantik um ihr Überleben kämpfte. Während der Erzählung des Alten erfährt der Journalist ganz neue Konflikte am eigenen Leib: Ein paranoides Regime mit Schauprozessen und den Hilferuf der Diktatorentochter, außer Landes gebracht zu werden. Die Dramatik des Untergangs der SS Britannia und die totalitäre Herrschaft Ahmed Sékou Tourés über Guinea wetteifern an Spannung. Immer wieder stellt sich die Frage, was wohl brutaler sein mag: Der intelligente, kaltblütig kalkulierende Mensch oder die nackte Natur, wenn der Mensch zum Spielball zu werden droht?

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