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94406499 Jahn, Requiem fuer A. R.18.00 €

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Alfred Schuler
Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2019. 635 S., 14 Abb. 1020 gr. ISBN 3-95930-208-8. Gb. 58,– €*

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.
Rezension

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Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2007. 180 S. 300 gr. ISBN 3-9810057-2-4. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Titel derzeit nicht lieferbar

Müller, Baal: Kosmik. Prozeßontologie und temporale Poetik bei Ludwig Klages und Alfred Schuler. Zur Philosophie und Dichtung der Schwabinger Kosmischen Runde. 2. Aufl. 2019. 409 S. 680 gr. ISBN 3-95930-209-6. Gb. 46,– €

Der Autor untersucht in seiner Tübinger Dissertation erstmals akribisch die philosophischen und poetologischen Beziehungen zwischen Ludwig Klages und Alfred Schuler. Klages wird als herausragender Theoretiker der Zeiterfahrung sowie der Selbstexpression alles Lebendigen dargestellt, und Schuler erscheint mit seinen radikalen Sprachexperimenten als Wegbereiter der literarischen Moderne.

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Stottmeister, Jan: Der George-Kreis und die Theosophie. Mit einem Exkurs zum Swastika-Zeichen bei Helena Blavatsky, Alfred Schuler und Stefan George. 2014. 432 S. 720 gr. ISBN 3-8353-1197-2. Gb. 39,90 €

Die Wirkungsgeschichte der Theosophie prägt auch die Geschichte des Kreises um den Dichter Stefan George. Sie ist nachweisbar in der Symbolik, mit der Georges Buchgestalter Melchior Lechter die Publikationen des Kreises versah, und im Mitgliedsregister der Theosophischen Gesellschaft, das neben Lechter auch Karl Wolfskehl und andere George-Anhänger verzeichnet. Während Zeitgenossen wie Ernst Bloch versuchten, George mit der Theosophie zu vereinbaren, begann George selbst die weltanschauliche Identität seines Kreises ab 1910 durch programmatische Abgrenzungen von der Theosophie zu konturieren. Ein Motiv dieser Abgrenzungen ist die Konkurrenz, die seine poetische Messiasfigur Maximin durch die theosophische Messiasfigur Krishnamurti erhielt.Den George-Kreis und die Theosophische Gesellschaft verbindet auch die Verwendung der Swastika als Erkennungsmarke.

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